So machen sich die Stars: Falcao ist bei der AS Monaco sein Geld wert
Aktualisiert

So machen sich die StarsFalcao ist bei der AS Monaco sein Geld wert

Die teuersten Transfers des Sommers haben bisher in den europäischen Spitzenligen die ersten Spiele absolviert. 20 Minuten zeigt, wo welche Spieler eingeschlagen haben.

von
Adrian Hunziker

100 Millionen Euro hat der Wechsel des walisischen Flügelflitzers Gareth Bale von Tottenham Hotspur zu Real Madrid gekostet. Der Transfer hat lange gedauert, somit konnte Bale bisher nur eine Partie bestreiten. Und wie es sich für einen Weltklassespieler gehört, lässt sich der 24-Jährige nicht lumpen. Auch wenn Real gegen Villareal nur 2:2 unentschieden spielt, drückt Bale dem Spiel doch einen Stempel auf. Er trifft in der 38. Minute für die Königlichen und gleicht zum 1:1 aus. Nach 62 Minuten wird der Jungstar ausgewechselt, die Puste reicht noch nicht für eine ganze Spielzeit. Trotzdem kann sein Debüt als gelungen bezeichnet werden.

Auch Mesut Özil gelingt bei Arsenal ein guter Einstand. Die Londoner gewinnen 3:1 gegen Sunderland und der deutsche Nationalspieler gibt den Assist zur 1:0-Führung. Samuel Eto'o bleibt ein ähnlich guter Start wie Bale oder Özil vergönnt. Der Kameruner unterliegt mit Chelsea 0:1 gegen Everton und bleibt unter seinen Möglichkeiten.

Vier Tore für 60-Millionen-Mann

Einer, der bisher sein Geld wert ist, ist ein Kolumbianer. Falcao schiesst am Wochenende nicht nur die Monegassen zum 1:0-Sieg gegen Lorient, nein, der 60-Millionen-Mann netzt in der noch jungen Saison bereits zum vierten Mal ein. Darunter sind auch zwei Penaltytore – eines davon reichte gegen Lorient. Auch dank Falcao liegt Monaco in der Ligue 1 wieder an der Spitze. Und das im ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg. Ausserdem bedeutet das, dass Meister Paris St. Germain (zwei Punkte) und Mitfavorit Marseille (drei Punkte) nach fünf absolvierten Runden bereits hinter Monaco liegen.

Auch bereits mehr als ein Tor hat Edinson Cavani für seinen neuen Verein erzielt. Der Uruguayer ist im Sommer für 64 Millionen Euro nach Paris gezogen. Für die Hauptstädter hat der 26-Jährige bisher zweimal getroffen. Er netzte gegen Ajaccio und gegen Nantes je einmal ein.

Neymar zaubert noch nicht

Noch nicht rund läuft es dem brasilianischen Wunderkind bei Barcelona. Neymar hat erst im Supercup ein Tor geschossen. In vier Spielen in der Primera Divison klappte es noch nicht. Aber immerhin hat der 21-Jährige schon drei Vorlagen gegeben. Immerhin kann sich der Brasilianer trösten, dass es dem Team bisher hervorragend läuft. Barça grüsst bereits wieder verlustpunktlos von der Tabellenspitze.

Gonzalo Higuain, einem weiteren teuren südamerikanischen Transfer, läuft es in Italien besser. Der Gaucho scorte bisher in drei Partien zweimal für Napoli. Der neue Mitspieler der Schweizer Nati-Stars Behrami, Dzemaili und Inler traf gegen Chievo Verona und Atalanta Bergamo. Beide Spiele gewannen die Süditaliener. Der Argentinier hat im Sommer für 40 Millionen Euro in die Serie A gewechselt.

Verletzung stoppt Gomez

Und zu guter Letzt ein Pechvogel. Mario Gomez hat zwar für die Fiorentina schon zwei Tore geschossen seit seinem Wechsel, doch der Deutsche verletzte sich im letzten Spiel gegen Cagliari. Der 28-jährige Nationalspieler zog sich einen Teilriss des Innenbandes zu. Der Deutsche fällt rund zwei Monate aus.

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