Fall Ylenia ad acta gelegt
Aktualisiert

Fall Ylenia ad acta gelegt

Knapp zwei Monate nach Auffinden der Leiche von Ylenia sind die rechtsmedizinischen und kriminaltechnischen Untersuchungen abgeschlossen.

Hans Eggenberger, Informationschef der Kantonspolizei St. Gallen, bestätigte entsprechende Medienberichte.

Laut Eggenberger werden die St. Galler Untersuchungsbehörden die Todesursache von Ylenia aller Voraussicht nach am kommenden Montag bekannt geben. Massive Gewalteinwirkung wurde bislang ausgeschlossen, ebenso ein sexueller Missbrauch des Mädchens.

Die fünfjährige Ylenia war am 31. Juli beim Hallenbad in Appenzell entführt worden. Die fieberhafte Suche ging 47 Tage später zu Ende, als ihre Leiche in einem Wald bei Oberbüren SG gefunden wurde. Als mutmasslicher Entführer und Mörder gilt ein 67-jähriger Auslandschweizer. (sda)

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