Aktualisiert

Falsche Offizierin auf britischem Militärstützpunkt aufgeflogen

Die 35-jährige Kelsey McMillan gab bei ihrem Erscheinen in der Luftwaffenbasis in Nord-Wales an, auf einem Ausbildungsgang für Sanitäter zu sein.

Wie sich später herausstellte, waren ihre sämtlichen Dokumente gefälscht.

Mit ihrem fünfmonatigen Aufenthlat auf dem britischen Militärstützpunkt weckte die falsche Offizierin Zweifel an den Sicherheitsvorkehrungen des hoch gesicherten Militärgeländes. Dies berichtete die Boulevardzeitung «The Sun» am Donnerstag.

Bekleidet mit einer Hauptmannsuniform und versehen mit einer Identitätskarte, die sie als Mitglied einer Reserve-Einheit besass, habe sie sogar an Helikopter-Rettungseinsätzen teilgenommen, berichtete die Zeitung weiter.

Die «Köpenickiade» fiel erst auf, als die Frau sich auf einen anderen Stützpunkt im Südwesten Englands versetzen liess. Vier Tage nach ihrer Ankunft sei sie dort festgenommen worden.

Ein Insider sagte der «Sun», der Zwischenfall sei «ein Sicherheitsdesaster». Die Frau habe Zugang zum gesamten Stützpunkt gehabt. «Wir alle glaubten, sie sei ein ausgebildeter Arzt.» Neben der Frage nach dem Motiv hinterliess die falsche Frau Hauptmann eine Rechnung in der Offiziersbar in Höhe von rund 290 Franken.

(sda)

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