Abbruch der Suche: Falsches «Ping» leitete die MH370-Suche fehl
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Abbruch der SucheFalsches «Ping» leitete die MH370-Suche fehl

Bitterer Rückschlag bei der Suche nach der verschwundenen Malaysian-Airlines-Maschine. Die wochenlange Suche musste ergebnislos beendet werden. Das Ping-Signal kam nicht von MH370.

Das vor mehr als zweieinhalb Monaten verschollene Flugzeug der Malaysia Airlines befindet sich nach Experteneinschätzung doch nicht in einem bislang als wahrscheinlich angenommenen Gebiet. Die Suche eines unbemannten U-Bootes im Indischen Ozean habe keine Hinweise auf das Wrack von Flug MH370 geliefert, teilte das australische Joint Agency Coordination Center am Donnerstag mit. Die Bluefin 21 hatte bis Mittwoch ein Unterwassergebiet von 850 Quadratkilometern abgesucht.

Eine ausgedehntere Unterwassersuche auf 56'000 Quadratkilometern soll den Angaben zufolge im August beginnen. Bis dahin sollen bessere Sonargeräte beschafft werden.

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Die Maschine war am 8. März auf dem Weg von Kuala Lumpur nach Peking von den Radarschirmen der zivilen Luftüberwachung verschwunden. Eineinhalb Stunden später tauchte sie auf einer völlig anderen Flugroute kurz auf einem militärischen Radar auf. Seither läuft eine grosse Suchaktion, es wird angenommen, dass das Flugzeug seinen Kurs änderte und über dem Indischen Ozean abstürzte. An Bord befanden sich 239 Menschen.

Der Tauchroboter suchte am falschen Ort:

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