Falschgeld-Duo hofft auf ein milderes Urteil

Aktualisiert

Falschgeld-Duo hofft auf ein milderes Urteil

Der Traum vom schnellen Geld erfüllte sich nicht: Ein 54-jähriger Schweizer und ein in der Schweiz lebender Österreicher (44), die sich im Jahr 2002 in Bulgarien Falschgeld im Wert von mehreren hunderttausend Franken beschafft und einen Teil davon in der Schweiz in Umlauf gesetzt hatten, standen gestern vor dem Kantonsgericht St. Gallen.

Die beiden hatten die Blüten jeweils über Italien in die Schweiz eingeschleust. Dort versuchten sie das Geld, rund 200 000 Dollar und 102 000 Mark, auf verschiedene Weise unter die Leute zu bringen. Dafür und für weitere Betrügereien wurde der Schweizer vom Kreisgericht Rheintal letztes Jahr zu 30 und der Österreicher zu 27 Monaten Gefängnis verurteilt.

Dieses Urteil wurde gestern vor dem Kantonsgericht neu verhandelt. Der Österreicher verlangte einen Freispruch in allen Punkten, der Schweizer eine Reduktion seiner Strafe auf zwölf Monate Gefängnis. Der Staatsanwalt hingegen forderte Gefängnisstrafen von je 42 Monaten. Das Urteil folgt.

(feb)

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