Famara: Reggae from Basel
Aktualisiert

Famara: Reggae from Basel

Drei Namen stehen für international anerkannten Reggae made in Basel: Famara, Shabani und The Scrucialists.

«Bands, die soliden Reggae von gewissem Niveau spielen, gibt es in der deutschen Schweiz nur in Basel», sagt der Sänger Patrick Gusset mit dem afrikanischen Künstlernamen Shabani. Warum dies so ist, schreibt der 26-jährige Schauspielschüler mit jamaikanischen Wurzeln schlicht dem Zufall zu.

Als erster Basler etablierte sich Thomas Nikles (38) alias Famara 1998 auf internationalem Parkett. Der weisse Sänger gilt in Sambia, Senegal und Mali mit seinen selbstgeschriebenen Songs über Liebe und Ungerechtigkeit als «Swiss Ambassador of Reggae», wie ihn das deutsche «Reggae News Magazine» in der jüngsten Titelstory lobt. Als Backing Band für verschiedene Sänger schafften die Basler Scrucialists 2002 den internationalen Durchbruch, als sie an diversen europäischen Festivals spielten.

Reggae sei seit zwei, drei Jahren wieder en vogue, heisst es in der Szene. «Die Leute sind die technoide, digitale Musik leid. Sie brauchen wieder organische Rhythmen», weiss Shabani, der mit seiner Band The Burnin' Birds dieser Tage am Openair St. Gallen auftrat. Ein spezielles Reggae-Lokal gibt es in Basel zwar nicht – immer wieder werden aber da und dort Reggae-Nights organisiert.

(lvi)

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