Kampf gegen Foodwaste - Familie Aeberhardt verkauft 5,5 Tonnen Kartoffeln in 2 Tagen
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Kampf gegen FoodwasteFamilie Aeberhardt verkauft 5,5 Tonnen Kartoffeln in 2 Tagen

Damit sie nicht als Tierfutter verwendet werden, verkaufte eine Familie in Kirchberg BE tonnenweise Kartoffeln. Die Verkaufstage waren ein grosser Erfolg.

von
Lucas Orellano
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Rund sechs Tonnen Kartoffeln suchten Abnehmerinnen und Abnehmer. 5,5 Tonnen davon wurden verkauft, den Rest behielt die Familie Aeberhardt für den Eigengebrauch.

Rund sechs Tonnen Kartoffeln suchten Abnehmerinnen und Abnehmer. 5,5 Tonnen davon wurden verkauft, den Rest behielt die Familie Aeberhardt für den Eigengebrauch.

Privat
Die Familie will damit gegen Foodwaste kämpfen.

Die Familie will damit gegen Foodwaste kämpfen.

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Es war bereits das zweite Mal, dass der Kartoffelverkauf durchgeführt wurde.

Es war bereits das zweite Mal, dass der Kartoffelverkauf durchgeführt wurde.

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Darum gehts

  • Sind Saatgut-Kartoffeln zu gross, können sie nicht mehr verwendet werden.

  • Familie Aeberhardt verkaufte rund 5,5 von sechs Tonnen in zwei Tagen.

  • 500 kg behielt sie für den Eigengebrauch.

An zwei Tagen verkaufte die Familie Aeberhardt gleich mehrere Tonnen Kartoffeln. «Unsere beiden Verkaufstage waren ein voller Erfolg», sagt Vanessa Aeberhardt-Capelli. «Wir haben alles verkauft, was wir verkaufen wollten, etwa 5,5 Tonnen. Eine Paloxe, also etwa 500 kg Kartoffeln, haben wir noch behalten, einfach, damit wir für uns selber noch genug Kartoffeln haben.»

Bei der Familie Aeberhardt ist derzeit noch eine Baustelle im Gang. Am Mittag wird deshalb für zwölf Leute gekocht, da sind die Kartoffeln sehr willkommen.

«Und wir haben auch nicht alles verkauft, weil unter der Woche immer wieder Leute aus der Umgebung bei uns vorbeikommen, die fragen, ob wir noch Kartoffeln haben», sagt Aeberhardt-Capelli. «Da wollen wir schon noch etwas haben, das wir den Leuten verkaufen können.»

Kunden von nah und fern

«Die Leute hatten grosse Freude, es sind viele gekommen, die schon letztes Jahr da waren», sagt Aeberhardt-Capelli. «Jemand hat uns gesagt: ‹Ihr seid ein bisschen später dran als letztes Jahr. Ich habe schon gewartet!›» Die meisten Kundinnen und Kunden kamen aus der Region, teilweise reisten die Menschen aber auch von weiter an.

Eigentlich waren die Kartoffeln als Saatgut verkauft worden, konnten aber aufgrund der Grösse nicht mehr verwendet werden. Doch essbar sind sie ohne Probleme. «Sie schmecken sehr gut», sagt Vanessa Aeberhardt-Capelli zu 20 Minuten. «Und man kann sie für alle Zubereitungsarten verwenden.»

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