Kanton Aargau : Familie bei bewaffnetem Raubüberfall in Jonen gefesselt

Aktualisiert

Kanton Aargau Familie bei bewaffnetem Raubüberfall in Jonen gefesselt

Zwei Männer haben vor einer Woche ein Wohnhaus überfallen und die Bewohner, darunter eine 73-jährige Grossmutter, gefesselt. Die Polizei sucht Zeugen.

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Eine Familie ist bei einem bewaffneten Raubüberfall gefesselt worden.

Eine Familie ist bei einem bewaffneten Raubüberfall gefesselt worden.

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Der Raubüberfall ereignete sich in der Gemeinde Jonen.

Der Raubüberfall ereignete sich in der Gemeinde Jonen.

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Das Gebäude der Kantonspolizei Aargau in Aarau am 27.10.2021.

Das Gebäude der Kantonspolizei Aargau in Aarau am 27.10.2021.

20min/Taddeo Cerletti

Darum gehts

  • Die Polizei sucht nach zwei Männern, die in Jonen AG eine Familie überfallen haben.

  • Einer der Männer hatte eine Pistole. 

  • Die Männer flüchteten mit wenig Beute.

Ein 26-Jähriger meldete am Montag, 23. Mai, dass seine Familie gerade überfallen worden war. Im Haus befanden sich seine Grossmutter (73) und seine Cousine (20). Zwei Männer hätten sich Zutritt zum Haus verschafft, die Bewohnerinnen und Bewohner gefesselt und das Haus durchsucht. Einer der Täter sei mit einer Pistole bewaffnet gewesen, schreibt die Kantonspolizei Aargau in einer Mitteilung. Als es an der Haustür klingelte, nahmen die Täter Reissaus. Sie flüchteten über ein Feld. 

Männer auf der Flucht

Nach Meldungseingang seien umgehend mehrere Patrouillen der Kantons- und Regionalpolizei aufgeboten worden. Die Männer sind jedoch bis heute auf der Flucht. Einer der Täter war 172 bis 175 Zentimeter gross, circa 25 Jahre alt. Er hatte dunkle Haare, auffällig buschige Augenbrauen, grüne oder blaue Augen und war mit einem blauen Langarmhemd, kurzen Jeans und weissen, halbhohen Schuhen gekleidet. Er trug ausserdem eine Sturmmaske und einen kleinen Rucksack und sprach Englisch.

Der zweite Täter war circa 190 Zentimeter gross und rund 45 Jahre alt. Er hatte kurze helle Haare, eine festere Statur, braune Augen und sprach gebrochen Deutsch. Ausserdem hatte er ein Muttermal unter der Lippe und war unmaskiert. Zum Tatzeitpunkt trug er ein graues T-Shirt, helle Jeans und schwarze Schuhe. Die Männer dürften lediglich etwas Schmuck und wenig Geld erbeutet haben, schreibt die Kapo.  

Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen. Personen, die Angaben zum Vorfall machen können, werden gebeten, sich mit der Zentralen Ermittlung (Tel. 062 835 81 81) in Verbindung zu setzen.

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Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

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Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(lea)

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