Aktualisiert 02.01.2020 15:16

Heli-Tragödie auf HawaiiFamilie postete Bilder des Glücks vor Absturz

Angehörige und Freunde trauern um die Aargauer Familie, die auf Hawaii ums Leben kamen.

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Die Familie aus dem Aargau genoss die Strände von Hawaii.

Die Familie aus dem Aargau genoss die Strände von Hawaii.

Angehörige sind nach dem Absturz in tiefer Trauer.

Angehörige sind nach dem Absturz in tiefer Trauer.

Vater C. W. kam beim Unglück ebenfalls ums Leben.

Vater C. W. kam beim Unglück ebenfalls ums Leben.

Die Polizei von Kauai auf Hawaii hat ihre Bergungsaktion nach dem Helikopter-Absturz mit sieben Toten beendet. «Wir haben so viel wie möglich von der Absturzstelle geborgen, sodass die Angehörigen hoffentlich eine Art Abschluss finden können», sagte der stellvertretende Polizeichef.

Man bitte die Öffentlichkeit, an jene zu denken, die ihre Liebsten verloren hätten. Bei den Bergungsarbeiten hätten die Rettungskräfte ihr Leben riskiert: «Ich kann nicht in Worte fassen, wie unwegsam und steil das Gelände ist.»

«Vier neue Sterne leuchten jetzt am Himmel»

Auf den sozialen Medien trauern derweil Angehörige, Freunde und Bekannte um die Schweizer Familie, die in Schinznach Bad AG zuhause war. Sie war vor einigen Jahren aus der Westschweiz zugezogen. Der Vater C. W. (50) arbeitete bei einer Software-Firma und war ein passionierter Golfer. Zusammen mit S.W. (49) hatte er zwei Töchter im Alter von 10 und 13 Jahren.

Ein Freund der Familie schreibt auf Facebook: «Vier neue Sterne leuchten jetzt am Himmel. Ihr fehlt uns so. Ruht in Frieden». Darunter finden sich über hundert Beileidsbekundungen. Eine Bekannte bedankt sich für die schönen Momente, die sie mit der Familie habe teilen dürfen. «Wir lieben und vermissen euch so sehr.»

Familie postete Bilder von der Reise

Die Familie lebte mit der Hawaii-Reise ihren Traum. Aus dem Ferienparadies postete sie laufend Fotos, welche das Umfeld zuhause zum Schwärmen brachte. Am 17. Dezember veröffentlichte die Mutter auf Facebook noch ein Bild vom Strand von Maui, auf dem sie über alle Ohren strahlte. «Der 17. in Maui, man kann nur lachen, nicht?», fragte sie dazu.

Dass die Traumreise ein so tragisches Ende nahm, lässt die Freunde fassungslos zurück. Eine Bekannte schreibt: «Danke für all die wunderbaren Fotos, die ihr während der Reise gemacht habt. Jetzt reist ihr zu den Sternen, wo ihr mit eurer Lebensfreude den Himmel erleuchtet.»

Der Helikopter des Typs Airbus AS350 B2 der Firma Safari war am 26. Dezember bei einem Rundflug abgestürzt. Neben der vierköpfigen Familie aus der Schweiz liessen eine 47-jährige Frau, ihre 13-Jährige Tochter sowie der Pilot Paul Matero (69) ihr Leben. Die genaue Absturzursache ist nach wie vor unklar. Die US-Luftsicherheitsbehörde NTSB hat Ermittlungen aufgenommen.

(20 Minuten)

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