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Familie Sabani soll ausgeschafft werden

«Ich habe so viele Freunde hier, ich möchte nicht in den Kosovo zurück», sagt die 13-jährige Primarschülerin Mihneta Sabani. Sie und ihre Familie sollen jetzt – nach sieben Jahren in der Schweiz – ausgeschafft werden.

Am letzten Montag erreichte die schockierende Nachricht der Fremdenpolizei die Familie, wie der «Bote der Urschweiz» berichtete. «Wir haben keine Ahnung, wo wir wohnen sollen, wenn wir zurückkehren müssen», sagt der Vater der fünfköpfigen Familie, Murselj Sabani (37).

Der Entscheid wurde in Bern gefällt. Für Dominique Boillat, Pressesprecher des Bundesamtes für Migration, ist der Fall klar: «Das Asylgesuch der Familie ist vor fünf Jahren abgelehnt worden.» Die Sabanis hätten alle Rekursmöglichkeiten ausgeschöpft. Gemäss der Uno sei eine Rückkehr in den Kosovo zumutbar. «Die Familie muss definitiv gehen», so Boillat weiter.

(nst)

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