Aktualisiert 30.05.2006 20:22

Familiendrama im Kanton Freiburg

Im Kanton Freiburg hat eine 40-jährige Mutter ihren 18-monatigen Sohn umgebracht. Die Leiche des Kleinkindes wurde im Wohnhaus in einem Dorf im Freiburger Bezirk Vivisbach gefunden.

Das Drama ereignete sich in der Nacht auf Dienstag. Die Frau ist laut Polizeiangaben geständig. Sie leide an psychischen Problemen.

Einen Grund für ihre Tat habe die aus Thailand stammende Frau nicht angegeben, heisst es im Polizei-Communiqué vom Dienstagabend. Die Leiche des Kleinkindes war in einem Zimmer der Familienwohnung gegen 11.50 Uhr von der Polizei aufgefunden worden. Ein Mitglied der Familie hatte die Polizei benachrichtigt.

Das tote Kind lag auf dem Boden des Schlafzimmers. Zum Einsatz kamen die Rettungsflugwacht und Rettungssanitäter; der Arzt konnte jedoch nur noch den Tod des Knäbleins feststellen.

Die Frau lebte in der Wohnung zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem Vater des Kindes. Sie wurde in der Nähe des Tatorts verhaftet und in eine spezielle Untersuchungshaft gesetzt. Sie war am Sonntagabend aus der psychiatrischen Klinik in Marsens FR geflüchtet und am Montag in ihre Wohnung zurückgekehrt.

Die Art der Tötung ist nicht geklärt, eine Schusswaffe oder eine Stichwaffe kamen nicht zum Einsatz. Es wurde eine Autopsie angeordnet.

Die Familie wird psychologisch betreut. Die Kantonspolizei Freiburg wollte auf Anfrage den genauen Ort des Familiendramas nicht bekannt geben.

(dapd)

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