Aktien-Flop: Fans mögen nicht mehr für den FCSG zahlen
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Aktien-FlopFans mögen nicht mehr für den FCSG zahlen

Eigentlich wollte der FC St. Gallen sein Aktienkapital auf bis zu fünf Mio. Franken aufstocken. Bis jetzt hat er aber nur knapp zwei Millionen. Von rund 8000 Aktionären haben nur 350 neue Aktien gezeichnet.

von
Sascha Schmid

«Ich hoffe, dass möglichst viele Fans Aktien zeichnen», sagte FCSG-Präsident Michael Hüppi vor zwei Monaten zu 20 Minuten. Seine Hoffnung wurde bitter enttäuscht: Von 8000 Aktionären, die angeschrieben wurden, wollten nur gerade 350 Geld einschiessen. Pressesprecher Samuel Fitzi ist überrascht: «Die Solidarität mit dem Klub ist in der Ostschweiz riesig, daher haben wir mehr Aktienzeichnungen erwartet.» Denn nachdem es zu Beginn Zusagen von Investoren von knapp zwei Mio. Franken gab, kam nicht mehr viel rein. Wahrscheinlich wird das Minimalziel nur knapp übertroffen. «Das ist gut für die finanzielle Basis, aber grosse Sprünge können wir damit nicht machen», so Fitzi.

Eigentlich erhofften sich die Verantwortlichen des FCSG ein Aktienkapital von bis zu fünf Mio. Franken. Mit dem Geld wollte man mittelfristig um den Einzug in den Uefa-Cup spielen – auch mit neuen Spielern. Ob diese nun noch finanziert werden können, ist fraglich.

Noch darf der FC St. Gallen aber hoffen. Die Zeichnungsfrist läuft bis zum 11. Dezember. Das Formular kann auf www.fcsg.ch heruntergeladen werden.

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