Nader El-Jindaoui: Fans stürmen wegen Influencer den Platz und sorgen für Spielabbruch 

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Nader El-JindaouiFans stürmen wegen Influencer den Platz und sorgen für Spielabbruch 

Nader El-Jindaoui ist der neue Star bei Hertha BSC. Allerdings spielt dieser vorerst noch gar nicht in der Bundesliga – die Fans sind dennoch begeistert. 

von
Sven Forster

Der Platz wurde von den überwiegend jungen Anhängern von El-Jindaoui gestürmt. 

Social Media

Darum gehts

  • Bei Hertha 2 ist ein Influencer im Kader.

  • Ein Heimspiel musste wegen des Fan-Andrangs abgebrochen werden. 

  • Alle wollten ein Foto ergattern. 

400 Fans waren im Schnitt bei Heimspielen der Zweitvertretung von Hertha BSC im vergangenen Jahr im Stadion. Das Team spielt in der Regionalliga, also der vierthöchsten Klasse in Deutschland. Die Heimspiele finden im Olympiapark-Amateurstadion statt. Dieses platzte am Samstag aus allen Nähten. Rund 2347 Besucher und Besucherinnen waren bei einem Testspiel dabei – eine gigantische Zahl. 

Doch warum so ein grosser Ansturm für Hertha 2? Der Grund: Nader El-Jindaoui – ein Influencer. Der 25-Jährige wechselte im Sommer ablösefrei vom Berliner AK zur Hertha und hat auf Youtube und Instagram mehr als eine Million Follower. Der Influencer lässt im Internet seine Fans an seinem Leben mit seiner Frau Louisa und seinem kleinen Kind teilnehmen.

Nader El-Jindaoui spielt seit diesem Sommer bei Hertha.

Nader El-Jindaoui spielt seit diesem Sommer bei Hertha.

IMAGO/Matthias Koch

Fans sorgen für Absturz von Homepage

Die Fans sind vom Wechsel begeistert. Für ein Foto mit dem Fussball-Influencer stürmten die Anhänger kurz vor Spielschluss gar den Platz und sorgten so für einen Spielabbruch. Am Abend meldete sich El-Jindaoui selbst: «Was war das für ein Tag, ich komm einfach nicht klar. Dieses Gefühl, euch alle zu sehen – ich hatte die ganze Zeit Gänsehaut.» Ausserdem sagte er weiter: «Ich bin ein bisschen traurig, dass die Polizei das abgebrochen hat, es haben sich 99 Prozent benommen. Aber es müssen sich alle benehmen, damit auch alle ihre Fotos bekommen. Ich war bereit, bis morgen früh dazustehen.»

Es war nicht der erste Zwischenfall mit El-Jindaoui. Vor gut einer Woche veröffentlichte die Hertha ihr neues Heimtrikot. Auch der 25-Jährige erhielt seine eigene Nummer. Die Fans wollten sich ein Ticket ergattern und sorgten für einen Absturz des Online Shops. El-Jindaoui damals: «Nach zwei Minuten ist die Seite abgestürzt. Chillt! Ihr macht mich so glücklich, ich habe Gänsehaut am ganzen Körper.»

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