Basel: Fasnacht als Goldgrube: Es fliessen die Millionen
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BaselFasnacht als Goldgrube: Es fliessen die Millionen

Die Fasnacht ist eine Goldgrube: Trotz Wirtschaftskrise geben Fasnächtler ihr Geld mit vollen Händen aus.

23 Tonnen Räppli, 18 500 Kilo Orangen, 4300 Kilogramm Däfeli und etwa 340 Kilo Röseli: Die Wagencliquen der Wage IG rüsten sich momentan für die «drey scheen­schte Dääg». «In unserem Lager wird derzeit Material im Gesamtwert von 100 000 Franken umgesetzt», sagt Tobias Spitzer von der Wage IG Basel. Etwa die Hälfte der insgesamt rund 130 Wagencliquen hätten bei ihnen Material angefordert. Die Bestellmenge pro Clique beläuft sich auf durchschnittlich 2­000 Franken. «Am meisten Geld geben die Rhy-Mühli-Waggis mit gut 4300 Franken aus. Dafür erhalten sie 400 Kilo Räppli, 260 Kilo Däfeli und rund eine halbe Tonne Orangen», so Spitzer.

ber nicht nur die Aktiven, sondern auch die Besucher greifen an der Fasnacht tief ins Portemonnaie. Mehlsuppe, Käswaie, literweise Weisswein und Bier gehören einfach dazu. «Während dieser Tage werden in der Stadt für mehrere Millionen Franken Speisen und Getränke konsumiert», sagt Maurus Ebneter vom Basler Wirteverband. Daniel Egloff von Basel Tourismus schätzt, dass auswärtige Gäste pro Kopf rund 300 Fr. für Hotel und Verpflegung ausgeben. «Da während der Fasnacht etwa 5000 zusätz­liche Nächte gebucht wurden, generiert das Einnahmen von rund 1,5 Millionen», so Egloff.

lha/dd

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