Fasnachtsfieber trotz Kälte und Regen

Aktualisiert

Fasnachtsfieber trotz Kälte und Regen

Die Gassen
beben wieder. Mit der
Wey-Tagwache und dem
grossen Umzug wurde
gestern der Fasnachts-
Endspurt eingeguugget.

Trotz einer kalten Nacht kamen rund 3000 Personen an die Wey-Tagwache nach Luzern. Das sind gleich viele wie im letzten Jahr. Das Regenwetter am Nachmittag lockte dann noch 30000 Fasnächtler – 8000 weniger als im Vorjahr – an den grossen Wey-Umzug. Trotzdem: «Der Umzug war genial», sagt René Najer. «Meine beiden Lieblingssujets waren die der Wey-Zunft und der Näbelhüüler», so der Wey-Zünftler. Die Wey-Zunft kritisierte mit ihrem Wagen die Absage des Luzerner Altstadtfestes.

«Die Näbelhüüler setzten das Motto Lion King witzig und kreativ um», schwärmte Najer. Unter den 36 offiziellen Fasnachtsnummern liefen auch die Vereinigten Kleinbasler mit. Sie zogen auf ihrer Kutsche einen Käfig mit dem geraubten Bruder Fritschi mit. In einem weiteren Sujet liefen streikende Bauarbeiter vom Schwei-zerhofquai bis zur Moosstrasse.

Wie die Stadtpolizei gestern mitteilte, verlief der zweite Fasnachtstag ohne grössere Zwischenfälle.

David Huber

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