Fasnachtsmuffel fliehen in die Berge oder ins Ausland

Aktualisiert

Fasnachtsmuffel fliehen in die Berge oder ins Ausland

Die drey
scheenschte Dääg stehen
kurz bevor. Aber längst
nicht alle freuen sich
über das närrische
Treiben – sie verreisen
etwa in die Berge.

Mit dem Kommando «Morgestraich, vorwärts, Marsch» beginnt am kommenden Montag Schlag 4 Uhr die Basler Fasnacht. Viele Fasnachtsmuffel sind dann aber in den Bergen oder in einer anderen Stadt, wie eine Umfrage von 20 Minuten zeigt. «Besonders beliebt sind Städtereisen. Die meisten Kurzentschlossenen reisen mit dem TGV nach Paris», weiss Andreas Käpplinger, Reiseberater vom SBB Reisebüro. Auch in Engelberg und Zermatt haben sich schon viele Basler angemeldet. «Es gibt immer solche, die vor der Fasnacht flüchten», sagt Adrian Barmettler von Engelberg-Titlis Tourismus.

Wie verbringen Sie die Fasnacht?

Lea Veron, 17, Allschwil:

Wer in Basel wohnt, kann die Fasnacht fast nicht vermeiden. Ich gehe gerne ans Guggenkonzert. Den Cortège besuche ich allerdings nicht, da ich Piccolos nicht mag. Ich akzeptiere die Fasnacht, bin aber kein grosser Fan.

Peter Hug, 52, Aesch:

Ich bin ein mittlerer Fasnachtsfan und besuche diverse Vorveranstaltungen. An den drey scheenschte Dääg werde ich beispielsweise den Cortège mitverfolgen. Dies mache ich gerne, geht es doch um das Miterleben.

Susana Hernandez, 21, Basel:

Meine Freunde wirken an der Fasnacht mit, deshalb werde ich abends an Veranstaltungen teilnehmen. Tagsüber vermeide ich aber die Fasnacht, da es für mich nicht unbedingt die drey scheenschte Dääg sind.

Nino Schneider, 22, Frick:

Wenn man in Basel ist, muss man fast an die Fasnacht gehen. Ich finde die Musik gar nicht so schlecht. Ausserdem ist das Ganze noch interessant zum Anschauen. Hätte ich jedoch Ferien, wäre ich wie viele meiner Kollegen weg.

Pascale Doebelin, 37, Aesch:

Ich bin überhaupt kein Fasnachtsfan. Die Veranstaltungen besuche ich seit einigen Jahren nicht mehr, weil ich es primitiv finde und ich einmal fürchterlich gestopft wurde. An den drei Tagen flüchte ich aufs Land.

aj

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