Fassaden-Einsturz: Nachbar-Häuser noch nicht bewohnbar
Aktualisiert

Fassaden-Einsturz: Nachbar-Häuser noch nicht bewohnbar

Die Bewohner der beiden Nachbarhäuser des Gebäudes in Winterthur, dessen Fassade eingestürzt ist, können am Donnerstag wieder in ihre Wohnungen zurück.

Bis dahin sollte das Fundament genügend gesichert sein, dass keine Gefahr mehr besteht. 22 Personen hatten am Samstagmorgen, eine Nacht nach dem Einsturz der Fassade ihres Nachbarhauses, ihre Wohnungen aus Sicherheitsgründen wieder verlassen müssen. Sie wurden alle bei Privatpersonen untergebracht. Auch für die 13 direkt Betroffenen aus der eingestürzten Liegenschaft wurden Lösungen gefunden.

Neben den Häusern war der Fundamentbereich für den Bau einer Tiefgarage freigelegt worden. «Dieser Bereich wird in den nächsten Tagen nun so gesichert, dass keine Gefahr mehr besteht», sagte ein Sprecher der Baupolizei am Montag auf Anfrage. Zudem werde der Garagenboden noch betoniert, bevor die Leute zurück könnten.

Der Grund für den Einsturz und ob ein Zusammenhang mit dem Bau dieser Tiefgarage besteht, war am Montag unklar. Eine Untersuchung soll Klärung bringen.

Was mit dem Haus mit der eingestürzten Fassade geschieht, sei Sache der Bauherrschaft. Gespräche mit der Grundeigentümerin haben gemäss dem Sprecher der Baupolizei gezeigt, dass es zu keinem Totalabbruch der Liegenschaft kommt.

(sda)

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