Aktualisiert 23.02.2013 06:32

Krieg ohne Ende

Fast 80 Tote bei Gefechten in Mali

13 tschadische Soldaten und 65 Rebellen sind bei Gefechten nahe der Grenze zu Algerien ums Leben gekommen. Es ist der blutigste Zwischenfall seit der französischen Intervention in Mali.

Bei schweren gefechten im Norden Malis sind gestern 13 tschadische Soldaten und 65 Rebellen getötet worden.

Bei schweren gefechten im Norden Malis sind gestern 13 tschadische Soldaten und 65 Rebellen getötet worden.

Bei den blutigsten Gefechten seit Beginn der französischen Armee-Intervention in Mali vor sechs Wochen sind am Freitag 13 Soldaten aus dem Tschad ums Leben gekommen. Gemäss der tschadischen Armee gab es aufseiten der Rebellen bei den Kämpfen im gebirgigen Norden des Landes nahe der Grenze zu Algerien 65 Tote.

Frankreich hatte zuvor erklärt, trotz der jüngsten Angriffe von Rebellen im März wie geplant mit dem Abzug seiner Truppen aus Mali zu beginnen. Dann sollen die Soldaten aus benachbarten Ländern - darunter 2000 aus Tschad - die Kontrolle übernehmen.

Islamisten hatten 2012 mehr als die Hälfte Malis unter ihre Kontrolle gebracht. Frankreich intervenierte im Januar mit etwa 4000 Soldaten in der ehemaligen Kolonie auf Bitten der malischen Führung, um den Vormarsch islamischer Kämpfer auf die Hauptstadt Bamako im Süden zu stoppen.

Französische Truppen vertrieben die Islamisten aus den grossen Städten im Norden. (sda)

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