Brände in Griechenland: Fast alle unter Kontrolle
Aktualisiert

Brände in GriechenlandFast alle unter Kontrolle

Vorsichtiges Aufatmen in Griechenland. Die schweren Waldbrände im Nordosten und in mehreren anderen Regionen des Landes sind gestern grösstenteils unter Kontrolle gebracht worden.

Griechische Feuerwehrleute mussten über 130 Brände löschen.

Griechische Feuerwehrleute mussten über 130 Brände löschen.

Trotz abflauender Winde bleibe die Situation aber äusserst gefährlich, teilte die Feuerwehr mit. In der Region nördlich der Hafenstadt Alexandroupolis konnten die Brände mit elf Löschflugzeugen und fünf Helikoptern eingedämmt werden. Zuvor hatten die Flammen mehr als 4700 Hektar Wald, Buschland und Felder zerstört. Verletzt wurde niemand. Insgesamt sind nach Angaben der Feuerwehr seit Donnerstagabend mehr als 130 Brände in ganz Griechenland ausgebrochen. In vielen Fällen vermutet die Feuerwehr Brandstiftung als Ursache.

Brände gab es am Wochenende noch auf der Halbinsel Peloponnes, der Insel Zakynthos, der Ostägäis-Insel Chios und an mehreren Stellen nahe der westgriechischen Stadt Agrinion. Die Lage ist aber auch dort nach Angaben der Feuerwehr unter Kon­trolle.

Waldbrände bedrohen den Westen Australiens

«Die Winde haben etwas nachgelassen. Wir werden – wenn es so weitergeht – bald alle Brände hier (auf dem Peloponnes) löschen», sagte ein freiwilliger Helfer.

In Griechenland herrscht zurzeit extreme Trockenheit. Winde fachten die Brände immer wieder an. Die Waldbrandgefahr werde auch in den kommenden Tagen sehr hoch bleiben, warnte die Feuerwehr. Bisher kamen diesen Sommer in Griechenland zwei Menschen bei Waldbränden ums Leben. (20 Minuten)

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