Die grössten Schweizer Hits: Fast eine Million Zuschauer - darunter viele Junge
Aktualisiert

Die grössten Schweizer HitsFast eine Million Zuschauer - darunter viele Junge

Die Finalisten von «Die grössten Schweizer Hits» stehen fest: Am Sonntag schaffte es «De Heiri hät es Chalb verchauft» von Ruedi Walter als letzter Song ins Finale. Bei der Ausscheidungs-Show kam es diesmal zu einem Quoten-Rekord. Und entgegen den Vorurteilen ist das TV-Publikum alles andere als veraltet.

Quotenhoch beim SF: Die letzte Ausscheidungs-Show der Serie «Die grössten Schweizer Hits» hatte einen Marktanteil von 42.5 Prozent, was 969 400 Zuschauern entspricht - Rekord!

Am Ende konnte sich das volkstümliche Lied «De Heiri hät es Chalb verchauft» aus der «Kleinen Niederdorf-Oper» von Ruedi Walter durchsetzen. Der Song gewann mit gerade mal 0.1 Prozent Vorsprung gegenüber der «W.Nuss vo Bümpliz» von Patent Ochsner und trifft im Finale vom Sonntag nun auf die vier weiteren Siegerlieder. Die da wären: «Ku-Ku-Jodel» von Oesch's Die Dritten, «Bring en hei» von Baschi, «E Vogel ohni Flügel» von Peter Reber und «Heaven» von Gotthard.

Reber, Walter, Oesch's - was nach veralteten Künstler klingt, scheint alles andere als out zu sein. So soll es sich beim TV-Publikum denn auch nicht um Altersheim-Fernsehgemeinschaften handeln, sondern ziemlich ausgeglichen sein. SF-Sprecher David Affentranger erklärt: «Der durchschnittliche Zuschauer ist sogar jünger als bei den meisten anderen Formaten». Zwar gesteht Affentranger, dass der 1990 verstorbene Ruedi Walter wohl nicht allen bekannt gewesen sein dürfte - aber «sein Song hat sich bei den Leuten durchgesetzt. Zudem werden im Finale alle die gleichen Chancen haben». Will heissen: Dank dem ausgeglichenen Publikum dürfte am Ende auch Mädchenschwarm Baschi den grössten Schweizer Hit abliefern.

Deine Meinung