Aktualisiert 07.09.2018 09:16

Rurik GislasonFast wäre der Island-Adonis verhindert gewesen

Rurik Gislason strebt am Samstag mit Island einen Sieg gegen die Nati an – sofern er denn spielt.

von
Adrian Hunziker
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Gestatten: Rurik Gislason. Nein, der Isländer ist kein Model.

Gestatten: Rurik Gislason. Nein, der Isländer ist kein Model.

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Der 31-Jährige ist Fussballer. Berühmt ist er aber weniger wegen seiner sportlichen Leistung, sondern wegen seines Aussehens.

Der 31-Jährige ist Fussballer. Berühmt ist er aber weniger wegen seiner sportlichen Leistung, sondern wegen seines Aussehens.

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Um den Flügelstürmer entwickelte sich an der WM 2018 in Russland ein Hype.

Um den Flügelstürmer entwickelte sich an der WM 2018 in Russland ein Hype.

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Beinahe wären die weiblichen Fans enttäuscht worden. Beinahe hätte der Schönling aus dem Norden, der an der WM 2018 in Russland plötzlich in aller Munde war, die Reise nach St. Gallen nicht angetreten. Er, das ist Rurik Gislason, isländischer Nationalspieler – und Frauenschwarm.

Der Blonde mit den blauen Augen und dem durchtrainierten Körper verletzte sich im Training mit seinem Arbeitgeber SV Sandhausen vor rund zwei Wochen, er erlitt dabei ein Knochenödem. «Es kann schnell heilen oder sich noch eine Weile hinziehen», sagte Sandhausens Trainer Kenan Kocak damals.

In Österreich vorbereitet

Es ging schnell, die Frauenwelt darf aufatmen. Der 30-Jährige hat sich rasant von seiner Blessur erholt, spielte am letzten Sonntag noch sieben Minuten gegen Union Berlin in der 2. Bundesliga und reiste danach mit der isländischen Nationalmannschaft nach Österreich ins Trainingscamp. Aller Voraussicht nach steht Gislason im Aufgebot für das Nations-League-Spiel gegen die Schweiz am Samstag in St. Gallen.

Gislason erlangte dank seinem Kurzeinsatz gegen Argentinien an der WM Kultstatus. Die brasilianische Schauspielerin Gabriela Lopes schwärmte bei seiner Einwechslung via Social Media: «Wie ist das nur möglich, dass man so schön ist?» Danach war der Hype um den Isländer nicht mehr zu bremsen, er erhöhte seine Anhängerzahl auf Instagram von 30'000 vor der WM auf mittlerweile 1,2 Millionen.

Es hat sich nichts verändert

«Für mich hat sich dadurch nichts verändert. Ich werde wohl einfach mehr erkannt», sagt der Flügelspieler. Er finde es zwar schön, dass er auf Instagram soviel Anerkennung erhalte, aber sein Hauptfokus liege auf dem Fussball: «Ich möchte einen guten Job als Fussballer machen.» Gegen die Schweiz darf er ruhig darauf verzichten.

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