Fauteuil: Highlights trotz wenig staatlichem Geld
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Fauteuil: Highlights trotz wenig staatlichem Geld

Am 4. September beginnt die Theatersaison im Fauteuil, zwei Wochen später im Tabourettli. Einer der Höhepunkte dürfte die Vorfasnachtsveranstaltung Pfyfferli 05 sein.

Die Geschwister Caroline und Claude Rasser haben den 48. Spielplan für ihre zwei Kleintheater vorgestellt. Auftakt im Fauteuil macht das Improvisationstheater «Die Gorillas»; im Tabourettli eröffnet der Alex-Felix-Jazz-Club die Spielsaison. «Zu den Highlights gehören Dimitri und Massimo Rocchi», verriet Caroline Rasser. Neu können die Eintritte per Internet gebucht werden.

Laut Claude Rasser geben Fauteuil und Tabourettli pro Saison zusammen 500 Vorstellungen und zählen 80 000 Besucher. «Es schmerzt uns, dass ein schlecht besuchtes Theaterfestival wie Welt in Basel von den beiden Kantonen Beiträge von je 350 000 Franken erhält und wir nur einen Bruchteil», sagte Rasser. Basels Kulturchef Michael Koechlin zum Vorwurf: «Seit 2001 erhält das Fauteuil jährlich 80 000 Franken aus dem Lotteriefonds.» Auch Hans Jörg Hersberger vom Häbse-Theater kritisiert die Vergabe der Beiträge: «Ich finde es überrissen, dass ein Festival mit 2500 Zuschauern so viel Geld aus dem Lotteriefonds erhält.»

(lvi)

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