Aktualisiert 24.05.2007 11:40

Favre hat nur noch zwei Fragen - eigentlich

Wenige Stunden sind es noch bis zur Entscheidung. Für FCZ-Trainer Lucien Favre ist eigentlich alles klar. Nur zwei Dinge weiss er vor der Partie noch nicht genau.

Wenn um 20.15 Uhr auf dem Hardturm zum 36. und letzten Spiel des FC Zürich gegen GC angepfiffen wird, werden Favres letzte Fragen beantwortet sein.

Wie der Tagesanzeiger heute berichtet, beschäftigen den FCZ-Trainer vor allem noch zwei Dinge: «Wer beginnt im Sturm neben Raffael? Santos oder Alphonse? Und soll ich Margairaz, der wieder fit ist, von Anfang an spielen lassen?» Schöne Sorgen, eigentlich. Denn der Romand gibt selber zu: «Ich hatte schon grössere Sorgen vor einem Spiel.»

Zumindest die Stürmerfrage dürfte einfacher zu beantworten sein. Santos erfreut sich in den letzten Spielen in guter Form. Vor allem trifft der Tunesier endlich. Und Alphonse ist mit seiner Schnelligkeit ein idealer Joker, das hat er in dieser Saison schon bewiesen. Im Mittelfeld würde statt Margairaz wohl der junge Heinz Barmettler auflaufen. Der noch nicht 20-Jährige kam in dieser Saison bisher auf 16 Einsätze. Er wäre sicherlich die defensivere Variante als Nationalspieler Margairaz.

Favre bleibt auch vor dem letzten Saison seiner Lieblingsbeschäftigung treu: Den Gegner stark reden. «GC ist GC. Ich halte nach wie vor viel von dieser Mannschaft. Und der Trainerwechsel von Balakov zu Bernegger dürfte ihr neuen Schub verleihen», so der Meistertrainer der Zürcher.

Auch wenn der Druck und die nervliche Belastung vor dem entscheidenden Derby gegen GC für den FCZ gross ist, sieht Favre auch den positiven Aspekt: «Das ist für die Fussballfans doch wunderbar.»

(fox)

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