Aktualisiert 06.02.2014 13:03

New York

FBI befreit 16 Teenager von Sexhändlern

Im Rahmen vom Superbowl konnte die Bundespolizei Teenager zwischen 13 und 17 Jahren befreien, die zur Prostitution gezwungen wurden. 45 mutmassliche Zuhälter wurden verhaftet.

Die Behörden nutzten den Superbowl, um auf den Menschenhandel im Sexgewerbe aufmerksam zu machen.

Die Behörden nutzten den Superbowl, um auf den Menschenhandel im Sexgewerbe aufmerksam zu machen.

Am Rande des Superbowls hat die Polizei in New York 16 entführte Teenager aus den Händen von Sexhändlern befreit. Die Jugendlichen, darunter auch Jungen, sollten in die Prostitution gezwungen werden, wie die Bundespolizei FBI am Dienstag in New York mitteilte.

Die jüngsten Teenager waren 13 Jahre alt, die ältesten 17. Die meisten galten als vermisst. Die Polizei nahm 45 Menschen wegen des Verdachts der Zuhälterei fest.

«Solche Verbrechen geschehen jeden Tag»

Einige hätten zugegeben, nur wegen des Superbowls, des Endspiels der National Football League (NFL), nach New York gekommen zu sein, um im Umfeld des Megaereignisses Frauen und Kinder als Prostituierte missbrauchen zu können.

«Es ist leicht, im Schatten eines solchen Sportereignisses die Aufmerksamkeit für diese Verbrechen zu bekommen», sagte Michael Harpster vom FBI. «Die traurige Wahrheit ist aber, dass solche Verbrechen jeden Tag im ganzen Land geschehen.» (sda)

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