Aktualisiert 22.12.2007 22:38

FBI plant weltgrösste biometrische Datenbank

Das eine Milliarde US-Dollar teure Projekt gebe der US-Regierung beispiellose Möglichkeiten, Personen in den USA und im Ausland zu identifizieren.

Neben Fotos und Fingerabdrücken zählten zunehmend dann auch Augen- Scans, Daten über Gesichtsformen oder Sprachmuster zu den Informationen, die in dem Datenzentrum in Clarksburg (West-Virginia) gesammelt werden, hiess es."Grösser, schneller, besser. Darum geht es", sagte Thomas Bush vom kriminalistischen Informationsdienst des FBI der Zeitung.

Den Angaben zufolge nutzen verschiedene Teile der US-Regierung biometrische Angaben immer häufiger. So habe das Verteidigungsministerium in den vergangenen zwei Jahren Daten von 1,5 Millionen irakischen und afghanischen Gefangenen, irakischen Zivilisten und Ausländern, die US-Militärbasen besuchten, zusammengetragen.

Das FBI selbst habe eine Fingerabdruck-Sammlung von 55 Millionen Menschen. Bürgerrechtler sehen den Trend kritisch. "Dadurch wird eine Gesellschaft möglich, in der ständig überwacht wird", sagte Barry Steinhard von der US-Bürgerrechtsorganisation ACLU der Zeitung.

(sda)

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