03.12.2019 11:47

Sicherheitslücke

FBI warnt Kunden vor Smart-TVs

Augen auf beim Smart-TV-Kauf: Einige Modelle können grosse Sicherheitslücken aufweisen. Das FBI warnt vor den Gefahren.

von
fss
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Das FBI warnt vor Sicherheitslücken bei Smart-TVs.

Das FBI warnt vor Sicherheitslücken bei Smart-TVs.

Dmitrimaruta
Die Fernseher seien nicht sicher und benötigten Sicherheitsmassnahmen, so das FBI.

Die Fernseher seien nicht sicher und benötigten Sicherheitsmassnahmen, so das FBI.

Das FBI spricht von einem «Tor für Hacker». Ein Cyber-Krimineller könnte durch den TV auch Zugang zum Router erhalten.

Das FBI spricht von einem «Tor für Hacker». Ein Cyber-Krimineller könnte durch den TV auch Zugang zum Router erhalten.

FBI

Gerade am Black Friday und im Weihnachtsgeschäft sind Smart-TVs besonders beliebt. Händler verkaufen die Fernseher zu den kleinsten Preisen. Das FBI warnt nun vor den Gefahren der multifunktionalen Geräte. Die Fernseher seien nicht sicher und benötigten Sicherheitsmassnahmen, so das FBI.

Eine Reihe der neueren TVs verfügen über eingebaute Kameras, einige davon haben sogar eine eingebaute Gesichtserkennung. Laut der US-Behörde besteht das Risiko, dass man Menschen ins Wohnzimmer schauen kann. Wie der «Stern» schreibt, sei dies einem britischen Paar passiert. Es entdeckte auf Pornoseiten Sex-Videos von sich – aufgenommen vom gehackten TV.

Das FBI spricht von einem «Tor für Hacker». Ein Cyber-Krimineller könnte durch den TV auch Zugang zum Router erhalten oder gar zu einem ebenfalls am Netz angeschlossenen Notebook. Die Fernseher sind deutlich einfacher zu knacken als Geräte mit Antiviren-Software.

Um sich vor solchen Gefahren zu schützen, empfiehlt das FBI Portland einige Sicherheitsmassnahmen.

Alle Passwörter sollte man selber ändern. Ausserdem sollte man wissen, wie man Mikros, Kameras und die Sammlung persönlicher Daten deaktivieren kann.

Wenn die Deaktivierung der Kamera nicht möglich ist, geht es auch mit einem Klebeband.

Informieren Sie sich über die Privatsphären-Richtlinien des Herstellers und der Streamingdienste, die Sie verwenden. Welche Daten werden gesammelt, wie werden sie gespeichert und für welchen Zweck?

Die Update-Politik des Herstellers spielt eine grosse Rolle. Da es in der Vergangenheit Probleme mit Updates gab, sollte man lieber auf Alternativen umsteigen.

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