Aktualisiert 03.05.2006 21:44

FC Luzern so gut wie aufgestiegen

(Fast) alles klar in der Challenge League: Der FC Luzern steigt nach einem 5:1-Sieg bei YF Juventus wieder in die Super League auf. Verfolger Lausanne hat zwar noch eine kleine theoretische Chance, den FCL abzufangen - faktisch ist der Aufstieg aber perfekt.

Am Fusse des Pilatus herrscht Euphorie. Nach nunmehr 29 Spielen ohne Niederlage in der Challenge League steht der FC Luzern unmittelbar vor dem Wiederaufstieg.

Verfolger Lausanne besiegte zwar Concordia Baselmit 3:1 und hat damit noch eine klitzekleine Chance auf den sofortigen Aufstieg, diese ist aber nur noch theoretischer Natur: Luzern hat zwei Runden vor Schluss sechs Punkte Vorspung auf die Westschweizer, darüber hinaus die bessere Tordifferenz, die bei Punktgleichheit entscheidet. Am Sonntag beim Heimspiel gegen Lugano soll der Aufstieg auch rechnerisch «gefixt» werden.

Die Vereinsleitung, die im Falle eines Aufstiegs ihr Budget um 1 bis 2 Millionen auf rund 5,5 Millionen erhöhen wird, hat den Fokus bereits auf nächste Saison ausgerichtet. «Wir wollen kein Liftteam sein. Luzern gehört in die Super League», sagt Luzerns Sportchef Raffaele Natale, der seine Fühler nach Verstärkungen vor allem nach Deutschland ausgestreckt hat.

Im Spiel bei YF Juventus Zürich stand es bei Halbzeit vor 1600 Zuschauern im Utogrund nach Toren von David Andreoli und dem Ausgleich von Togos Internationalem Senaya Junior noch 1:1, dann aber legte der Leader mit vier Toren in der zweiten Hälfte zu. Genc Mehmeti, zweimal Jean-Michel Tchouga mit seinem 25. und 26. Saisontreffer und letztlich Edmond N'Tiamoah sicherten den deutlichen Sieg.

(si/mat)

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