Juristische Pleite: FC Sion blitzt vor Kantonsgericht ab

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Juristische PleiteFC Sion blitzt vor Kantonsgericht ab

Christian Constantin hat in Sachen Wiedereingliederung in die Europa League erneut eine Niederlage erlitten. Das Waadtländer Kantonsgericht wies einen entsprechenden Antrag des FC Sion ab.

Der FC Sion hat eine weitere juristische Niederlage einstecken müssen. Das Waadtländer Kantonsgericht wies einen Antrag auf provisorische Massnahmen im Hinblick auf die Wiedereingliederung der Walliser in die Europa League zurück.

Laut einem Communiqué der Uefa gab das Gericht, welches noch im Oktober zugunsten der Walliser entschieden hatte, in seinem neuen Urteil dem europäischen Fussballverband Recht. Sion hat in seinem am 17. Januar 2012 eingereichten Antrag geklagt, dass die Uefa gegen das schweizerische Wettbewerbsrecht verstossen habe. Zudem wurde die angeblich fehlende Unabhängigkeit des CAS moniert. Das Waadtländer Kantonsgericht befand diese Anträge nun als unzulässig und ging nicht darauf ein. Der Fall sei in der Sache bereits durch das Urteil des internationalen Sportgerichts CAS am 15. Dezember 2011 entschieden worden. Das CAS hatte damals den Ausschluss der Walliser aus der Europa League aufgrund des Einsatzes nicht spielberechtigter Spieler bestätigt.

Der FC Sion muss im jüngsten Fall für die Verfahrenskosten aufkommen. Zudem muss er der Uefa einen Beitrag an die Verteidigungskosten bezahlen. (si)

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