Conference-League-Start - FCB beginnt Europa-Abenteuer über 22’432 Kilometer ohne Fabian Frei
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Conference-League-StartFCB beginnt Europa-Abenteuer über 22’432 Kilometer ohne Fabian Frei

Für den FC Basel beginnt am Donnerstag die Conference League in Baku. Die Mannschaft von Patrick Rahmen muss in der Gruppenphase des neuen Wettbewerbes ganze 22’432 Flugkilometer bewältigen.

von
Florian Gnägi
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Vorhang auf für das Europacup-Abenteuer des FCB.

Vorhang auf für das Europacup-Abenteuer des FCB.

AFP
Als erster Gegner wartet am Donnerstag in Baku Aserbaidschans Meister Qarabag auf den FCB.

Als erster Gegner wartet am Donnerstag in Baku Aserbaidschans Meister Qarabag auf den FCB.

Steve Welsh/PA Wire/dpa
Der frühere Nati-Spieler Innocent Emeghara (r.) spielte 2018/19 bei Qarabag.

Der frühere Nati-Spieler Innocent Emeghara (r.) spielte 2018/19 bei Qarabag.

imago/ZUMA Press

Darum gehts

  • Der FC Basel startet am Donnerstag in die Gruppenphase der Conference League.

  • Zum Auftakt wartet in Baku Qarabag, der Ex-Club des früheren Nati-Stars Innocent Emeghara.

  • Die Basler müssen für alle drei Auswärtsspiele in der Gruppe weite Reisen absolvieren.

  • Nati-Spieler Fabian Frei verpasst das Spiel gegen FK Qarabag.

Gross war der Jubel bei den Club-Vertretern und Fans des FC Basel wohl nicht, als ihnen bei der Auslosung zur Conference League gleich drei Gegner zugelost wurden, die rein geographisch gesehen in Asien liegen. Omonia Nikosia aus Zypern, Kairat Almaty aus Kasachstan und FK Qarabag aus Aserbaidschan sind alles Mannschaften, die sehr wahrscheinlich nicht die grossen Massen ins Joggeli pilgern lassen.

Eine besondere Herausforderung werden für die Basler auch die weiten Reisen, die sie bei den Auswärtsspielen im neu geschaffenen Uefa-Wettbewerb zu bewältigen haben. Der FCB wird zu den drei Spielen von Basel nach Baku, Almaty und Nikosia und wieder zurück total 22'432 Flugkilometer abspulen müssen.

Fünfstündige Reise nach Baku

Zuerst steht für die Basler die Begegnung beim FK Qarabag an, der seine Spiele in Baku austrägt, wo auch die Schweizer Nationalmannschaft an der EM gegen Wales und die Türkei spielte. Die Landeshauptstadt von Aserbaidschan liegt 3426 Kilometer Luftlinie von Basel entfernt. Die Reise dauert etwa fünf Stunden, dazu kommen noch zwei Stunden Zeitverschiebung.

FCB-Trainer Patrick Rahmen will sich aber nicht über die lange Anreise beschweren und meint vor dem Spiel: «Wir hatten einen ruhigen und komfortablen Flug. Auch wenn es etwas länger dauerte als gewöhnlich, darf das für uns kein Problem sein.»

Champions-League-erprobter Gegner

Der zehnfache aserbaidschanische Meister ist in Europa kein ganz unbeschriebenes Blatt, spielte bereits sechsmal in der Europa League und 2017/18 sogar in der Champions League. Auch der frühere Schweizer Nationalspieler Innocent Emeghara, der vor wenigen Monaten seine Karriere beendete, spielte zwischen 2018 und 2019 eine Saison lang für Qarabag.

«Den Gegner stufe ich auf Augenhöhe ein, es ist eine sehr erfahrene Mannschaft, die situativ sehr hoch presst und unter Druck gute Bälle spielt», sagt Rahmen und ergänzt: «Wenn sie Raum haben, besitzen sie grosses spielerisches Potenzial. Darum müssen wir selber aggressiv und mutig nach vorne spielen.»

Basel ohne den geschonten Frei

Fehlen wird den Baslern am Donnerstag Fabian Frei. Der Nati-Rückkehrer bekommt nach einigen englischen Wochen von Rahmen eine Verschnaufpause und ist zuhause in Basel geblieben. «Fabi hat fast immer durchgespielt. Auch die Nati-Spiele waren physisch und mental sehr fordernd für ihn. Leider konnte ich ihm in Lugano dann auch keine Pause geben» erklärt der FCB-Trainer.

Zudem wird Rotblau auf den angeschlagenen Jordi Quintillà, Sebastiano Esposito (muskuläre Probleme) und die verletzten Andrea Padula, Edon Zhegrova und Gonçalo Cardoso verzichten müssen. Afimico Pululu erhielt kein Aufgebot.

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