Burgener hält an Sforza fest: FCB-Fans stellen Sforza einen Koffer aufs Trainingsgelände
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Burgener hält an Sforza festFCB-Fans stellen Sforza einen Koffer aufs Trainingsgelände

Einen Tag nach dem 2:6-Debakel im Cup gegen Winterthur taucht auf dem Trainingsgelände des FC Basel ein Koffer auf. Von der Entlassung von Trainer Ciriaco Sforza will Verwaltungspräsident Bernhard Burgener aber nichts wissen.

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Die Botschaft eines unbekannten Fans ist unmissverständlich.

Die Botschaft eines unbekannten Fans ist unmissverständlich.

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Am Tag nach dem 2:6 gegen Winterthur steht dieser Koffer auf dem Trainingsgelände des FC Basel.

Am Tag nach dem 2:6 gegen Winterthur steht dieser Koffer auf dem Trainingsgelände des FC Basel.

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In der Basler Fanszene scheinen die Meinungen gemacht. FCB-Trainer Ciriaco Sforza muss nach dem peinlichen Cup-Out gegen Winterthur weg – und zwar so schnell wie möglich. Dabei wollen die Fans Sforza diesen Schritt offenbar so leicht wie möglich machen. Denn am Tag nach dem 2:6-Debakel taucht auf dem Trainingsgelände des FC Basel ein Koffer auf.

Dieser ist mit zwei Etiketten versehen, die Botschaft unmissverständlich. «Ciri, Packe und gehen» steht auf dem einen, «Sforza, erlöse unsere Basler Seele» auf dem anderen. Nach einer bislang komplett missglückten Saison sitzt der Stachel im rotblauen Fan-Herz tief. Nach dem Aus im Cup ist nun definitiv klar, dass der FC Basel die laufende Saison titellos beenden wird.

Fans auch sauer auf Burgener

Ist für Ciriaco Sforza also demnächst auch offiziell Koffer packen angesagt? Klar ist, nach der jüngsten Niederlage dürfte nicht mehr viel zur Entlassung des punktemässig erfolglosesten FCB-Trainers der letzten zwanzig Jahre fehlen (nur 1,54 Punkte pro Spiel).

Auch wenn Sforza nach nur gut sechs Monaten tatsächlich seinen Spind beim FCB räumen müsste, es wäre wohl nur eine Mini-Portion Balsam für die gequälte Basler Fan-Seele. Zu gross ist der Ärger auf die Vereinsführung um Verwaltungsratspräsident Bernhard Burgener.

«Sforza ist und bleibt unser Trainer»

Am frühen Donnerstagabend meldet sich Burgener endlich selbst zu Wort. «Für dieses bittere und blamable Cup-Out gegen den FC Winterthur gibt es keine Ausreden, so etwas darf uns nicht passieren», wird der Verwaltungsratspräsident auf der FCB-Homepage zitiert.

«Es ist keine Überraschung, dass jetzt der Trainer als überfordert beschrieben und in Frage gestellt wird. Nur: Wir sind nicht bereit, uns an einer einseitigen Schuldzuweisung zu beteiligen, Ciriaco Sforza ist und bleibt unser Trainer.»

(law)

Deine Meinung

92 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Boumi B.

19.02.2021, 18:28

Liebe Basler! In Eurem Elend wär es doch schön, wenn Ihr die Situation mit Euren "Schniztzelbängg" zum Thema hier doch wenigstens verschönern könntet. Herablassendes haben die Herren Sforza und Burgener doch schon genug gelesen. Bin gespannt, was Ihr Fasnächtler so zu diesem Thema drauf habt. Ich bin überzeugter Nicht-Fasnächtler und jahrelanger YB-Fan, der sich auch an die schwarzen Zeiten von YB zurückerinnert und sich aktuell natürlich ein gewisses 'Schmunzeln' ans Rheinknie nicht verkneifen kann....

Zyni

19.02.2021, 13:36

Sforza ist sicher der falsche Trainer für den FCB. Schon von Beginn weg. Aber ein FCB sollte selbst ohne einen Trainer gegen einen FCW gewinnen können.

Robbie B.

19.02.2021, 12:24

Der eine schützt den anderen. Später gehen sie dann zusammen unter.