FCB-Gelabert: «Stadt Basel hat eine optimale Grösse»
Aktualisiert

FCB-Gelabert: «Stadt Basel hat eine optimale Grösse»

Marcos Gelabert (26) ist neu beim FCB. Mit Beni Huggel hat der Argentinier aber harte Konkurrenz auf seiner Position im Mittelfeld.

von
Adrian Jäggi

Gelabert, der vom Absteiger St. Gallen zum FCB gewechselt hat, ist realistisch: «Auf meiner Position habe ich mit Beni einen grossen Spieler als Konkurrenten.» Er nimmt es aber sportlich und sagt: «Ich hoffe, dass ich viele Matches spielen werde. Wenn nicht, bleibe ich positiv und nehme auch die Rolle auf der Bank an.»

Jedenfalls ist Gelabert heiss auf die neue Saison, von der er sich einiges verspricht. Auf einer Tramfahrt während des Gesprächs mit 20 Minuten schaut er am Barfi zum Casino-Balkon hoch und sagt: «Die Meisterfeiern hier sind unglaublich.» Aber er will auch den Cupsieg und in die Champions League.

In seiner Freizeit trifft sich Gelabert viel mit Landsmann und FCB-Goalie Franco Costanzo, etwa zum Kaffeetrinken. «Franco hat mir bei der Integration sehr geholfen», so Gelabert. Noch immer spricht er kein Deutsch, was er bald ändern will. «Ich habe bereits in St. Gallen Unterricht genommen. Diesen will ich nun intensivieren», sagt er.

Von Basel selbst hat er bisher nur wenig gesehen. «Die Stadt hat aber eine optimale Grösse», so Gelabert, der sich zusammen mit seiner Ehefrau in Binningen niedergelassen hat.

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