Fussball: FCB-Stürmer Derdiyok: «Das hat schon weh getan»
Aktualisiert

FussballFCB-Stürmer Derdiyok: «Das hat schon weh getan»

Heute will Eren Derdiyok in Portugal seine Torimpotenz beenden und die FCB-Fans milde stimmen.

von
Michael Wegmann

Ausgerechnet beim 4:0 vom Samstag gegen Vaduz musste Derdiyok wegen einer Adduktorenverhärtung passen. Dabei hätte dem Natistürmer ein Erfolgserlebnis gutgetan. Noch in keinem Pflichtspiel dieser Saison hat der 20-Jährige getroffen. «So schlecht habe ich bisher nicht gespielt, es fehlten einfach die Tore», sagt er.

Es scheint, als habe sich Der­diyok in Basel nicht wegen seiner Ladehemmung, sondern durch seine öffentlich gemachten Wechselabsichten Sympathien verspielt. Vereinzelt musste er gar Pfiffe aus der Muttenzerkurve hinnehmen: «Das hat weh getan, aber damit muss ich umgehen können.»

Derdiyok gesteht auch Fehler ein: «Verhandlungen mit anderen Klubs werde ich in Zukunft meinem Manager überlassen und mich nur auf den Fussball konzentrieren.»

Der Kontakt zu Bundesliga-Aufsteiger Hoffenheim sei zwar noch da, verrät er, «doch meine Aufmerksamkeit gilt nur dem FCB.»

Der Stürmer will in die Champions League. «Jetzt weiss jeder, worum es geht. Im Vergleich zum Spiel gegen Göteborg bin ich viel konzentrierter und besser vorbereitet.» Das ist nötig, will er ausgerechnet gegen das spielstarke Guimarães seine Torimpotenz überwinden. Basel würde ihn lieben, trotz des Flirts mit Hoffenheim.

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