FC Basel Superstürmer Arthur Cabral verhandelt bereits mit Barcelona
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Spanische MedienberichteFCB-Superstürmer Arthur Cabral verhandelt bereits mit Barcelona

Die Tatsache, dass einer der besten Torschützen der Super League bald bei einem der berühmtesten Clubs der Welt spielen wird, wird immer realistischer. Arthur Cabral soll bereits mit dem FC Barcelona verhandeln.

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Arthur Cabral bald beim FC Barcelona? 

Arthur Cabral bald beim FC Barcelona?

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Arthur Cabral überzeugt beim FC Basel mit Toren am Laufband.

Arthur Cabral überzeugt beim FC Basel mit Toren am Laufband.

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Mit seinen Toren eroberte der 23-Jährige bereits den St. Jakob Park nun vielleicht bald schon das Camp Nou. 

Mit seinen Toren eroberte der 23-Jährige bereits den St. Jakob Park nun vielleicht bald schon das Camp Nou.

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Darum gehts

  • Der FC Barcelona zeigt grosses Interesse an Arthur Cabral.

  • Der 23-Jährige ist genau der Spieler, welcher den Katalanen noch fehlt.

  • Nun spielt der Basel-Stürmer bereits in der Seleçao und bald vielleicht in einer der Topligen.

Der brasilianische Basel-Stürmer Arthur Cabral trifft und trifft und trifft. Seine 23 Tore und acht Assists in den bisherigen 24 FCB-Pflichtspielen der Saison sorgen nicht nur bei der brasilianischen Nationalmannschaft für Aufsehen – inzwischen sind auch die ganz grossen Fussballclubs dieser Welt auf den 23-Jährigen aufmerksam geworden. Bereits in der vergangenen Woche berichtete «Mundo Deportivo», dass Cabral beim FC Barcelona auf dem Einkaufszettel steht.

Am Donnerstag ist der Basel-Stürmer nun gar gross auf der Frontseite der spanischen Zeitung «Sport». Denn der Cabral-Poker mit den Katalanen wird offenbar heisser. Wie die Zeitung erfahren haben soll, habe es inzwischen bereits Verhandlungen zwischen dem Brasilianer und dem FC Barcelona gegeben. Der aktuelle Vertrag vom 23-Jährigen läuft am 30. Juni 2023 aus – Barça würde ihn bereits im Wintertransfer holen wollen, das am 1. Januar 2022 öffnet. Der neue Trainer und Barcelona-Legende, Xavi, soll ebenfalls grosses Interesse an Cabral haben. Mit seinem Spielstil und seinem Körperbau soll er die ideale Ergänzung für den aktuellen Tabellensiebten in Spanien sein. Die erste Empfehlung soll von Scout und dem früheren Barcelona-Star Deco gekommen sein.

Zwischen 16 und 21 Millionen Franken Ablöse

In Spanien wird mit einer Ablösesumme zwischen 16 und 21 Millionen Franken gerechnet. Eine Summe, bei der wohl auch FCB-Boss David Degen den Toptorschützen, der Super League ziehen lassen würde. In Basel bereitet man sich bereits seit dem Sommer auf einen Cabral-Abgang vor – damals gab es viele Gerüchte um Interessenten wie etwa die AC Fiorentina oder Hertha Berlin. Schlussendlich kam aber nur von Royal Antwerpen ein konkretes Angebot am letzten Tag des Transferfensters. Ein Angebot, das jedoch zu tief war für Degen.

Doch trotz des grossen Namens wird das Thema Geld wohl auch beim grossen FC Barcelona nicht ganz einfach sein. Der Club hat aktuell Schulden von über 1,3 Milliarden Franken. Die Zeiten, wo Barça mit Geld regelrecht um sich geworfen hat und für Spieler wie Griezmann, Coutinho oder Dembélé jeweils über 125 Millionen Franken bezahlt hat, sind definitiv vorbei. Gut möglich also, dass Barcelona zuerst noch Spieler verkaufen oder zumindest von der Gehaltsliste kriegen muss, bevor sie Basels Superstürmer verpflichten können – auch wenn 16 bis 21 Millionen im Vergleich fast ein Schnäppli-Transfer wäre für Barcelona.

«Werde die Schweiz immer im Herzen tragen»

Im Interview mit 20 Minuten sagte Cabral noch im Herbst, dass er mit dem FC Basel diese Saison sämtliche Titel gewinnen will und die Schweiz auch bei einem Abgang ins Ausland immer im Herzen tragen werde: «Ich habe Basel und die Schweiz ins Herz geschlossen – seit mein Sohn hier geboren ist, wurde dieses Gefühl nochmals verstärkt. Ich habe somit sicher immer einen Grund, zurückzukommen.»

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(wed/ape)

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