Neuer Campus: FCB will ausländische Talente anlocken
Aktualisiert

Neuer CampusFCB will ausländische Talente anlocken

Gigi Oeri hat am Samstag den 20 Millionen Franken teuren Nachwuchs-Campus eingeweiht. Die Jagd auf neue Talente ist damit eröffnet.

von
Samuel Hufschmid

Fünf Aussenplätze, mehrere Krafträume, eine Kantine und jede Menge Hightech – wie zum Beispiel ein System zur genauen Erfassung einzelner Spielerbewegungen: All das steht dem FCB-Nachwuchs auf dem neuen Campus zur Verfügung. 20 Millionen Franken kostete der Neubau auf dem St.-Jakob-Areal, der am Samstag feierlich eröffnet wurde.

Hauptsächlich wurde die Anlage durch Ex-FCB-Präsidentin Gigi Oeri finanziert, die auch den Betrieb bis auf Weiteres mit jährlich rund 2,5 Millionen Franken sicherstellen wird. «Ich bin froh, dass ich im Nachwuchsbereich etwas Nachhaltiges aufbauen konnte», sagte die Mäzenin an der Eröffnungsfeier. Durch die von ihr gegründete Stiftung sei garantiert, dass auch in schlechteren Jahren nicht bei den Junioren gespart werde.

Mehr Nachwuchs in die erste Mannschaft

Für FCB-Nachwuchs-Chef Massimo Ceccaroni ist die neue Infrastruktur ein Meilenstein bei der Talentsuche. «Für Nachwuchsfussballer aus dem In- und Ausland sind wir jetzt schon eine gute Adresse. Mit dem Campus werden wir unsere Position weiter verbessern können.» Nicht zuletzt, weil auch bessere Nachwuchs­trainer nach Basel gelockt werden könnten. «All diese Faktoren lassen mich hoffen, dass wir künftig noch mehr Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die erste Mannschaft bringen werden.» Samuel HufschmidGigi Oeri freut sich über ein Bild, das sie von den Nachwuchs-Kickern erhalten hat.

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