Super League: FCL besiegt St.Gallen zum siebten Mal in Serie
Aktualisiert

Super LeagueFCL besiegt St.Gallen zum siebten Mal in Serie

Der FC Luzern beschenkt sich vor der Winterpause mit einem letzten Heimsieg über St.Gallen. Beide Treffer zum (zu) knappen 2:1-Sieg steuerte Vargas bei.

von
Darius Herzog
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Früh startet die Show des Ruben Vargas (rechts). Der junge Flügel des FC Luzern schlägt nach sechs Zeigerumdrehungen das erste Mal zu. Knapp eine Viertelstunde später netzt er wieder ein - 2:0.

Früh startet die Show des Ruben Vargas (rechts). Der junge Flügel des FC Luzern schlägt nach sechs Zeigerumdrehungen das erste Mal zu. Knapp eine Viertelstunde später netzt er wieder ein - 2:0.

Keystone/urs Flueeler
Die St.Galler, hier Vincent Sierro, sind den Luzernern, hier Schürpf, über weite Strecken unterlegen. Die erste Halbzeit geht klar zugunsten der Gastgeber aus. Erst nach dem Anschlusstor kommen die Grünweissen etwas auf.

Die St.Galler, hier Vincent Sierro, sind den Luzernern, hier Schürpf, über weite Strecken unterlegen. Die erste Halbzeit geht klar zugunsten der Gastgeber aus. Erst nach dem Anschlusstor kommen die Grünweissen etwas auf.

Keystone/urs Flueeler
"Die letzten 30 Minuten waren etwas vom Schlechtesten, was wir hier in der Arena geboten haben", sagt FCL-Trainer René Weiler nach dem Spiel. Tatsächlich lassen sich die Luzerner gegen Ende der Partie stark zurückdrängen, ohne dass St.Gallen aber Top-Chancen verzeichnet.

"Die letzten 30 Minuten waren etwas vom Schlechtesten, was wir hier in der Arena geboten haben", sagt FCL-Trainer René Weiler nach dem Spiel. Tatsächlich lassen sich die Luzerner gegen Ende der Partie stark zurückdrängen, ohne dass St.Gallen aber Top-Chancen verzeichnet.

Keystone/urs Flueeler

Der vorangegangene 3:2-Heimsieg gegen Neuchâtel Xamax konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass St. Gallen leistungsmässig wie auch resultatmässig in einer Baisse steckt. Die Ostschweizer kassierten in Luzern ihre vierte Niederlage in den letzten fünf Spielen.

Am Anfang stand das Pech. Verteidiger Alain Wiss lenkte nach fünf Minuten eine scharfe Hereingabe des zur Grundlinie durchgedrungenen Ruben Vargas ins eigene Tor ab. Dass die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler nach dem Rückstand nicht das kleinste Aufbäumen zeigt, hatte dagegen nichts mehr mit Pech zu tun. Ein Schuss aus der Distanz, der mehrere Meter über das Tor ging, war das Einzige, was von St. Gallen in der ersten Hälfte zu sehen war. Auf der andern Seite hätten die Luzerner aus ihren vielen guten Angriffen mehr herausholen müssen als nur das von Vargas nach 20 Minuten erzielte 2:0.

Glückliches St.Galler Anschlusstor

So unglücklich, wie das 0:1 gewesen war, so glücklich war für die Ostschweizer das aus dem Nichts kommende Anschlusstor nach einer Stunde. Nach einer Hereingabe von Verteidiger Nicolas Lüchinger kamen sich Goalie David Zibung und Verteidiger Lucas vor der Torlinie in die Quere, sodass Dereck Kutesa abstauben konnte. Der Fehler lag eindeutig bei Lucas, der seinen Goalie an einer problemlosen Abwehr hinderte. Zu diesem Zeitpunkt hätte es nach dem Spielgeschehen schon 3:0 oder 4:0 heissen müssen. Kurz nach der Pause lenkte Daniel Lopar, der anstelle des erkrankten Dejan Stojanovic das St. Galler Tor hütete, einen Schuss von Aussenverteidiger Silvan Sidler in höchster Not an den Pfosten.

Mit nur noch einem Tor Vorsprung wirkten die Luzerner ein wenig unsicher. Dennoch gewährten sie dem enttäuschenden Gegner keine reellen Chancen. Luzerns Trainer René Weiler kann seinen Spielern einzig vorwerfen, dass sie zu wenig aus den Chancen machten. Daneben darf Weiler eine sehr solide Leistung zur Kenntnis nehmen.

Luzern - St. Gallen 2:1 (2:0)

8509 Zuschauer. - SR Schärer. - Tore: 5. Wiss (Eigentor) 1:0. 19. Vargas (Demhasaj) 2:0. 60. Kutesa 2:1.

Luzern: Zibung; Schwegler, Lucas, Cirkovic, Sidler; Vargas (60. Voca), Grether, Schulz, Schürpf (70. Gwilja); Demhasaj (79. Custodio), Eleke.

St. Gallen: Lopar; Lüchinger, Hefti (33. Campos), Wiss, Wittwer (46. Tafer); Quintilla; Sierro, Ashimeru; Bakayoko (79. Kräuchi), Barnetta, Kutesa.

Bemerkungen: Luzern ohne Schneuwly (gesperrt), Knezevic, Ugrinic, Kakabadse, Lustenberger, Ndenge und Salvi (alle verletzt). St. Gallen ohne Itten, Koch, Muheim (alle verletzt), Stojanovic (krank), Ben Khalifa, Tschernegg, Buess und Vilotic (beide nicht im Aufgebot). 48. Lopar lenkt Schuss von Sidler an den Pfosten. Verwarnungen: 22. Schürpf (Hands), 27. Grether (Foul), 48. Campos (Foul), 54. Sierro (Foul), 55. Eleke (Foul), 92. Lüchinger (Foul).

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