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FC YakinFCL-Fans geteilter Meinung

Die Gerüchte haben sich bewahrheitet: Murat Yakin (36) ist ab nächster Saison neuer Trainer des FC Luzern. Dafür hagelte es gestern Kritik von den Fans.

von
Matthias Giordano
Freuen sich auf eine gemeinsame Zeit beim FCL: Hakan und Murat Yakin.

Freuen sich auf eine gemeinsame Zeit beim FCL: Hakan und Murat Yakin.

Um 14.50 Uhr liess der FCL gestern die Katze aus dem Sack: Murat Yakin, Bruder von FCL-Spielmacher Hakan (34), wird ab nächster Saison auf der Luzerner Trainerbank sitzen. Obwohl darüber schon länger gemunkelt wurde, schlug die Nachricht wie eine Bombe ein: Bereits nach kurzer Zeit waren Forum und Facebookseite des Vereins voll mit Reaktionen – ein grosser Teil davon negativ. «Ich kann mich für diesen Entscheid nicht wirklich begeistern. Nicht, dass ich an Yakin als Trainer zweifle, sondern weil ich kein Verständnis habe, dass man für einen Trainer eine Ablösesumme in dieser Höhe bezahlt», schreibt ein Forum-User. Gemunkelt wird von einem Betrag von 200 000 Franken. Deutliche Worte fielen auch auf Facebook: «Murat und Hakan Yakin als Duo beim FCL ist ein absoluter Schwachsinn!», wettert dort ein User. Optimistisch zeigt sich hingegen Stefan Wermelinger, Präsident des Fanklubs Blue Xtc: «Ich denke, das bringt frischen Wind. Murat und Hakan sind beide Profis. Das wird schon funktionieren.»

Dieser Meinung ist auch FCL-Präsident Walter Stierli: «Ich bin überzeugt, dass es für Hakan keinen Sonderstatus geben wird und Murat alle Spieler gleich behandelt.» Murat Yakin habe den Verwaltungsrat in mehreren Gesprächen mit seiner Persönlichkeit, seinem Fussballsachverstand und seiner Sozialkompetenz überzeugt. Der 36-Jährige unterschrieb einen Vertrag für zwei Jahre.

«Ich bin überzeugt, dass es für Hakan keinen Sonderstatus geben wird.»

«Ich bin überzeugt, dass es für Hakan keinen Sonderstatus geben wird.»

Walter Stierli, FCL-Präsident

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