«Massive Attacke»: FCL-Stürmer Rangelov verletzt «Blick»-Reporter
Aktualisiert

«Massive Attacke»FCL-Stürmer Rangelov verletzt «Blick»-Reporter

Der FCL-Stürmer Dimitar Rangelov hat einen «Blick»-Reporter angegriffen. Dieser muss operiert werden und ist mental angeschlagen. Die Attacke ist ein weiteres dunkles Kapitel im Fall Rangelov.

von
Martin Messmer
FCL-Stürmer Dimitar Rangelov.

FCL-Stürmer Dimitar Rangelov.

Es geschah letzte Woche im Hallenbad Luzern bei einem Training des FCL: Stürmer Dimitar Rangelov stiess einen vollständig bekleideten Reporter des «Blick» in einen Pool. «Das war sicher kein leichter Schubser, sondern eine massive körperliche Attacke», sagte gestern Felix Bingesser, Sportchef der Zeitung. «Unser Reporter erlitt einen Sehnenabriss im Schultergelenk und muss operiert werden.»

Mit dem ver­letzten Journalisten könne man nicht sprechen, «er ist mental angeschlagen und muss das jetzt erst mal verkraften». Bingesser weiter: «Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir Strafanzeige gegen Rangelov einreichen.» Die definitive Entscheidung ­falle diese Woche.

«Unglaublich, was er sich alles erlaubt»

Für Bingesser ist klar, wieso Rangelov aus­rastete: «Der FCL-Stürmer und sein Berater haben sich schon mehrmals in aggressivem Ton über die kritische Berichterstattung des ‹Blick› beschwert.»

Auch in FCL-Foren wird der Fall diskutiert. «Unglaublich, was er sich alles erlaubt», schreibt ein Fan. Es ist in der Tat nicht das erste Mal, dass Rangelov negativ auffällt. Er verletzte im Herbst einen Teamkollegen mit einem Kopfstoss, und im EL-Spiel gegen Genk flog er nach einer Tätlichkeit mit Rot vom Platz. Der FCL wollte laut Sprecher René Baumann keine Stellung zum Fall nehmen.

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