Aktualisiert

GerichtsfallFCSG muss Ben Khalifa wieder trainieren lassen

Sieg vor dem Kreisgericht St. Gallen: Die Klage des ehemaligen Schweizer Nationalspielers Nassim Ben Khalifa wird gutgeheissen.

von
mro
1 / 5
Darf wieder mittun: Der Stürmer bekommt vom Kreisgericht St. Gallen recht und ist wieder zum Abschlusstraining zugelassen. Der 27-Jährige klagte wegen Mobbings gegen seinen Arbeitgeber.

Darf wieder mittun: Der Stürmer bekommt vom Kreisgericht St. Gallen recht und ist wieder zum Abschlusstraining zugelassen. Der 27-Jährige klagte wegen Mobbings gegen seinen Arbeitgeber.

Keystone/Gian Ehrenzeller
Der ehemalige Schweizer Nationalspieler absolvierte in der laufenden Saison lediglich 11 von 25 Super-League-Partien im Dress der Ostschweizer. Seinen letzten Einsatz hatte der Stürmer am 1. Dezember 2018 beim 0:2 in Thun.

Der ehemalige Schweizer Nationalspieler absolvierte in der laufenden Saison lediglich 11 von 25 Super-League-Partien im Dress der Ostschweizer. Seinen letzten Einsatz hatte der Stürmer am 1. Dezember 2018 beim 0:2 in Thun.

Keystone/Christian Merz
Seine Ausbeute: null Tore. Ein Assist gegen GC blieb der einzige Skorerpunkt des Angreifers im Herbst.

Seine Ausbeute: null Tore. Ein Assist gegen GC blieb der einzige Skorerpunkt des Angreifers im Herbst.

Keystone/Eddy Risch

Der FC St. Gallen und dessen Trainer Peter Zeidler müssen Nassim Ben Khalifa wieder zum Abschlusstraining zulassen. Das entschied das Kreisgericht St. Gallen in einem erstinstanzlichen Urteil am Dienstag. Es gebe keinen genügenden Anlass dafür, den Spieler nicht am Abschlusstraining teilnehmen zu lassen. Somit darf der ehemalige Nationalspieler (vier Länderspiele für die Schweiz) die Vorbereitungen für die Partie gegen die Grasshoppers vom Mittwoch mit dem Team absolvieren.

Zu einem Einsatz wird Ben Khalifa aber kaum kommen. Coach Zeidler hat gesagt, dass der 27-jährige Stürmer nicht mehr zum Aufgebot der Ostschweizer gehören werde. Ben Khalifa klagte auch wegen Mobbings gegen seinen Club. Dieser Vorwurf wurde fallen gelassen.

Zeidler nun doch am Spielfeldrand

Gute Nachrichten gibt es auch für Zeidler selber: Er darf am Mittwoch gegen die Grasshoppers doch am Spielfeldrand stehen. Die Ostschweizer legten gegen die auferlegte Spielsperre gegen den Trainer Rekurs ein. Die Sperre hat damit aufschiebende Wirkung.

Zeidler war im Spiel vom Sonntag gegen die Young Boys (2:3) von Schiedsrichter Lionel Tschudi wegen wiederholten Reklamierens auf die Tribüne verbannt worden. Der Trainer argumentiert, den Schiedsrichter nicht beleidigt, sondern lediglich ein Trikot geworfen zu haben.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.