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NiederlageFCZ im Tief – Yakin dankt mit Zaubertor

Ein neuer Trainer, eine Mannschaft im alten Fahrwasser: Urs Fischer verliert sein Debüt als FCZ-Coach gegen Luzern mit 1:4. Jetzt soll ein alter Bekannter helfen.

von
Sandro Compagno

Harald Gämperle (42) ersetzt den gefeuerten Andy Ladner als Assistenztrainer. Gämperle war 2007 dem damaligen Meistertrainer Lucien Favre nach Berlin gefolgt. Wie Favre ging der Ostschweizer damals trotz laufendem Vertrag und zum Ärger von Sportchef Bickel und Präsident Canepa. «Irritationen zwischen ihm und der ­Vereinsführung» seien ausgeräumt worden, schreibt der FCZ in einer Mitteilung. Harald Gämperle – Übername «Dirty Harry» – gilt als Mann fürs Grobe und als Schleifer.

Überragender Spieler am Samstag in Emmenbrücke war Hakan Yakin. Die stehenden Bälle des genialen Linksfusses säten in der schlecht sortierten FCZ-Abwehr immer wieder Panik. Und sein 3:1 war zum Mit-der-Zunge-schnalzen: Einen Abschlag Zibungs haute Yakin aus 30 Metern in den Winkel; so einfach und so schön kann Fussball sein.

Beim FCZ änderte sich im Vergleich zu Fischer-Vorgänger Bernard Challandes nur eines: die Tonalität nach der Pleite. Während Challandes wahlweise den Schiedsrichter, die mangelnde Effizienz oder beides für Niederlagen verantwortlich machte und sich stets vor die Mannschaft stellte, nahm Fischer diese in die Pflicht: «Dämlicher kann man sich fast nicht anstellen.»

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