Zürich: FCZ plant nächsten Angriff auf FCB
Aktualisiert

ZürichFCZ plant nächsten Angriff auf FCB

Enttäuscht, aber nicht frustriert: Beim FC Zürich blickt man nach dem verpassten Titel schon wieder nach vorne.

von
Marcel Allemann
Dank an die Fans: Urs Fischer nach dem verpassten Titel. (Foto: keystone)

Dank an die Fans: Urs Fischer nach dem verpassten Titel. (Foto: keystone)

Es herrschte eine eigenartige Stimmung am späten Mittwochabend im Letzigrund. Man sah die Enttäuschung in den Gesichtern der FCZ-Spieler, aber zu Tode betrübt waren sie keineswegs. «Es wäre nun falsch, nur auf das Negative zurückzuschauen, wir dürfen uns auch am Positiven erfreuen», sagt Stürmer Admir Mehmedi. Die Mannschaft präsentierte sich denn auch noch den Fans, und Trainer Urs Fischer bedankte sich in einer Ansprache für die Unterstützung.

Nach der Saison ist bekanntlich vor der Saison. Und deshalb ist der Blick beim FCZ auch schon wieder nach vorne gerichtet – am 16. Juni geht es bereits mit der Vorbereitung los. «Wir werden schauen, dass wir das eine oder andere besser machen können», erklärt Fischer und plant somit einen nächsten Angriff auf den FC Basel. Angst, dass man gegen den Meister, der nun 25 Champions-League-Millionen auf sicher hat, den Anschluss verlieren könnte, hat Fischer nicht: «Das war ja schon diese Saison so – und wir haben es trotzdem auf die Reihe gebracht.»

Im Kader wird es einige Veränderungen geben. «Das entspricht dem Lauf der Zeit», sagt Sportchef Fredy Bickel dazu. Umworben sind vor allem Teixeira und Djuric, womöglich auch Beda. Interessenten anlocken könnten allenfalls auch die U21-Nati-Spieler Mehmedi, Koch, Schönbächler und Nikci mit einer erfolgreichen EM. Gehen dürfte Guatelli, allenfalls Zoua­ghi, Fragezeichen gibt es um Stahel. Dagegen dürfte Leoni bleiben. Grosseinkäufe sind gemäss Bickel nicht geplant, doch es werden sicher einige Nachwuchsspieler ins Kader aufrücken.

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