Wiederholungstäter: FCZ-Spieler wurden schon mal wegen Pyros gebüsst

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WiederholungstäterFCZ-Spieler wurden schon mal wegen Pyros gebüsst

Zwei FCZ-Profis zünden am Sonntag bei der Cupfeier Pyros. Es ist nicht das erste Mal, dass Zürcher so eine Aktion vollführen.

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Auf dem Balkon des Zürcher Volkshauses haben sich zwei Personen am 27. Mai vermummt und dann Pyro gezündet. Der FC Zürich bestätigt das am Montagnachmittag und liess per Mitteilung verlauten:  «Leider haben zwei FCZ-Mitarbeiter vermummt Pyros auf dem Balkon gezündet.» Mittlerweile ist klar: bei den beiden Spieler handelt es sich um Adrian Winter und Mirlind Kryeziu.

Auf dem Balkon des Zürcher Volkshauses haben sich zwei Personen am 27. Mai vermummt und dann Pyro gezündet. Der FC Zürich bestätigt das am Montagnachmittag und liess per Mitteilung verlauten: «Leider haben zwei FCZ-Mitarbeiter vermummt Pyros auf dem Balkon gezündet.» Mittlerweile ist klar: bei den beiden Spieler handelt es sich um Adrian Winter und Mirlind Kryeziu.

zvg
Wie die Stadtpolizei Zürich 20 Minuten bestätigt, wurde nun ein Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet.

Wie die Stadtpolizei Zürich 20 Minuten bestätigt, wurde nun ein Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet.

Tamedia
Man ermittle gegen zwei Personen, die auf dem Balkon Pyros gezündet und sich vermummt haben. Der FCZ entschuldige sich für dieses fehlbare Verhalten: «Bei allem Verständnis für die Feierlichkeiten und die ausgelassene Stimmung verurteilen wir dieses Verhalten aufs Schärfste. Diese Aktion war dumm und unüberlegt. Das haben die beiden Mitarbeiter auch eingesehen.»

Man ermittle gegen zwei Personen, die auf dem Balkon Pyros gezündet und sich vermummt haben. Der FCZ entschuldige sich für dieses fehlbare Verhalten: «Bei allem Verständnis für die Feierlichkeiten und die ausgelassene Stimmung verurteilen wir dieses Verhalten aufs Schärfste. Diese Aktion war dumm und unüberlegt. Das haben die beiden Mitarbeiter auch eingesehen.»

Leser-Reporter

Der Tatort war derselbe: Helvetiaplatz. 2007 feierte der FC Zürich aber nicht den Cup-Gewinn, sondern den Meistertitel. Damals handelten sich der Ex-FCZ-Captain Marc Schneider und der damalige Ersatzgoalie David Da Costa Ärger ein, als sie mit Fackeln in der Hand feierten.

FCZ-Präsident Ancillo Canepa kannte für seine Spieler keine Gnade. Er brummte ihnen eine Busse auf: «Wir können bei den Fans nicht eine Nulltoleranz-Politik verlangen und in den eigenen Reihen ein Auge zudrücken.»

Reuiger Spieler

Drei Wochen nach der Aktion zeigte sich Schneider reuig: «Ich habe einen Fehler gemacht und bin meiner Vorbildfunktion nicht nachgekommen.» Über die Höhe der Busse schwiegen sich Präsident und Spieler aus. Schneider: «Ich zahle im Verhältnis gleich viel wie die gebüssten Fans.» Das Geld kommt dem Nachwuchs zugute.

Ob die aktuellen Spieler, die am Sonntag mit Pyro hantierten, vom FC Zürich gebüsst werden, steht noch nicht fest. Interne Untersuchungen laufen.

Auch Natispieler Shaqiri sündigte

Es sind aber nicht nur FCZ-Spieler, die sich mit Fackeln ins Abseits begeben. 2010 war es der damalige Basler Xherdan Shaqiri, der an der Cupfeier Pyros in der Hand hielt. Auch gegen ihn wurde von der Staatsanwaltschaft aufgrund der Verletzung des Sprengstoffmittelgesetzes eine Untersuchung eingeleitet und er wurde gebüsst. (20 Minuten)

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