Social Media, momol: FDP postet Ghüderwagen
Aktualisiert

Social Media, momolFDP postet Ghüderwagen

Twitter und Co. sind das A und O des zeitgenössischen Wahlkampfs. Da kommen selbst staatstragende Parteien nicht mehr drum herum. Sie ziehen alle Register. Und verbreiten sprichwörtlich jeden Müll.

von
Lukas Egli
Street Credibility durch Ghüderwage: Oder was will uns FDP-Pelli genau sagen?

Street Credibility durch Ghüderwage: Oder was will uns FDP-Pelli genau sagen?

Wer im Wahlkampf 2011 etwas auf sich hält, zeigt Social-Media-Kompetenz. Twitter, Facebook, Google+ – you name it! Und es ist nicht damit getan, einfach nur einen Account zu haben. Nein, füttern muss man ihn! Die Abonnenten, Friends, Follower, wie die potenziellen Wähler neuerdings alle heissen, wollen schliesslich informiert werden. Das weiss mittlerweile sogar die FDP.

Uns ist die Twitter-Kompetenz der Freisinnigen aufgefallen. «Ich habe ein neues Foto auf Facebook gepostet», schrieb der liberale Ghostwriter aus dem Generalsekretariat heute. Schnörkellos im Stil, direkt in der Ansprache, gebührend personalisiert. So muss das sein!

Hinter dem sozialmedialen Kurztext stand eine Short-URL. Wer drauf drückte, fand – einen Ghüderwagen. Freisinnig als Synonym für frei von Sinn? Immerhin, auf dem orangen Abfuhrwagen prangte ein dezentes FDP-Plakat. Aber was könnte uns die FDP damit sagen wollen? War es am End gar Parteipräsident Fulvio Pelli höchstpersönlich, der zum Kurznachrichtendienst griff? Schreiben Sie uns Ihre Interpretation!

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