Aktualisiert

Februarwetter: Eisige Temperaturen bei Sonnenschein und wenig Schnee

Der vergangene Februar ist kälter gewesen als üblich. Vor allem am Monatsende brachte arktische Kaltluft eisige Temperaturen.

In der Nacht auf den 1. März wurden im Mitteland- 10 bis -18 Grad gemessen. Insgesamt war es im vergangenen Monat in den Niederungen meist 2 bis 2,5 Grad kälter als normal. Gemessen an den Temperaturen in höheren Gebieten, die um 3,5 bis 5 Grad unter dem Schnitt lagen, war dies sogar der kälteste Februar seit 19 Jahren, wie MeteoSchweiz am Dienstag mitteilte. Einen Warmlufteinbruch hatte es nur Anfang des Monats gegeben.

Trotz der frostigen Kälte liess der Schnee auf sich warten: Im Mittelland wurden meist nur 60 bis 90 Prozent der normalen Niederschlagsmenge verzeichnet; von Basel bis Schaffhausen, im westlichen Mittelland sowie im Zentralwallis gar lediglich 35 bis 65 Prozent.

Fast keinen Niederschlag erlebte die Alpensüdseite mit 5 bis 10 Prozent. In Locarno wurden seit Jahresbeginn erst 10,1 Millimeter und in Lugano 11,6 Millimeter Niederschlag gemessen. Noch trockener zu Jahresbeginn war es laut MeteoSchweiz nur in den Jahren 1908, 1953 und 1981.

Die Sonne gab sich im Februar zurückhaltend freundlich. Während sie im Westen überdurchschnittlich oft schien, zeigte sie sich in der Nordschweiz weniger häufig als üblich. So betrug die Besonnung im Flachland der Deutschschweiz, im Jura, entlang der Voralpen und im Bündner Oberland nur 70 bis 95 Prozent der Norm.

Von Luzern bis Wädenswil gab es aber ebenso wie in den übrigen Gebieten der Schweiz mit 105 bis 120 Prozent der Norm etwas mehr Sonne als normal. Im westlichen Mittelland und im Zentralwallis wurden sogar 130 bis 150 Prozent verzeichnet.

(sda)

Deine Meinung