Aktualisiert 18.04.2014 18:26

ATP Monte CarloFederer dreht Partie in extremis

Roger Federer dreht die Partie gegen Jo-Wilfried Tsonga. Er gewinnt 2:6, 7:6 und 6:1 und zieht in den Halbfinal ein. Dort trifft er auf Guillermo Garcia-Lopez oder Novak Djokovic.

Nach Stanislas Wawrinka steht auch Roger Federer beim ATP Masters 1000 in Monte Carlo in der Runde der letzten vier. Der Baselbieter ringt den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 2:6, 7:6 (8:6), 6:1 nieder.

Nachdem Federer am Donnerstag für seinen Achtelfinal-Sieg gegen Lukas Rosol (Tsch) nur 57 Minuten gebraucht hatte, wurde er im Viertelfinal von Tsonga deutlich härter gefordert und an den Rand einer Niederlage gedrängt. Das lag vor allem an der viel grösseren Effizienz des Franzosen. Federer bot dem Aufschlag und dem druckvollen Grundlinientennis Tsongas gut Paroli, doch lange behielt die Nummer 9 des Turniers in den entscheidenden Momenten die Oberhand. Während Federer im ersten Satz keinen seiner drei Breakbälle nutzte, holte der Franzose mit ebensovielen Chancen zwei Games und den Durchgang überraschend deutlich mit 6:2.

Federer als «Chancentod»

Im zweiten Satz steigerte sich Federer, liess diesmal allerdings gar zehn Breakchancen ungenutzt – etwas, das sich normalerweise rächt. Doch weil der Schweizer bei eigenem Service souverän agierte und nur einen weiteren Breakball abwehren musste, kam es zum Tiebreak. Dort lag der Maestro schnell 6:3 in Führung, musste aber noch einmal zittern, als Tsonga noch einmal auf 6:6 herankam. Dank dem 8:6 rettete sich Federer in den Entscheidungssatz, der dann ganz nach dem Gusto der Nummer 4 der Weltrangliste verlief.

Federer durchbrach mit dem 15. (!) Breakball den ersten Service Tsongas, liess ein zweites Break folgen und servierte überragend. Mit 6:1 sicherte sich der Schweizer den Einzug in den Halbfinal, in dem er auf Novak Djokovic (Ser/2) oder Guillermo Garcia-Lopez (Sp).

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ATP Masters 1000 in Monte Carlo.

Viertelfinals:

Roger Federer (Sz/4) s. Jo-Wilfried Tsonga (Fr/9) 2:6, 7:6 (8:6), 6:1.

Im Halbfinal trifft Federer auf Novak Djokovic (Ser/2) oder Guillermo Garcia-Lopez (Sp).

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