Federer: Eine ganz harte Niederlage
Aktualisiert

Federer: Eine ganz harte Niederlage

Eine nicht erwartete Niederlage am Masters in China für
Roger Federer: 6:3, 6:7
(1:7), 5:7 gegen Fernando
Gonzalez aus Chile. Die Startniederlage in Schanghai war für den Schweizer eine Premiere.

Erstmals verlor Federer seit seiner ersten Teilnahme 2002 beim Masters nach 15 Partien ein Gruppenspiel. Gegen Gonzalez musste er zudem nach zehn Siegen die erste Niederlage hinnehmen. Ausserdem hat der Baselbieter erstmals seit Mai 2003 wieder zwei Partien hintereinander verloren. Federer trifft morgen auf Nikolai Dawydenko (Russ) sowie am Freitag auf Andy Roddick (USA) und kann immer noch in die Halbfinals einziehen.

Roger Federer, Sie sprechen von einer ganz harten Niederlage.

Roger Federer: Das ist so. Ich habe gut gespielt, habe aber meine Chancen im dritten Satz nicht nutzen können.

Verloren zu haben und doch nicht ausgeschieden zu sein, ist für Sie neu.

Nicht ganz. Schon bei den Olympischen Spielen 2000 in Sydney durfte ich nach dem verlorenen Halbfinal noch das Spiel um Platz drei bestreiten. Doch das ist schon so lange her.

Es scheint, dass alle Spieler die spanische Sprache lernen sollten, um Sie schlagen zu können. Cañas, Nalbandian, Nadal und jetzt Gonzalez. Alles Spanischsprechende.

Kann sein, ja.

Es war ja nur ein Witz.

Ich verstehe. Doch im jetzigen Moment ist es äusserst schwer für mich, Witze zu machen. Ich hoffe, in einer Woche wieder Witze reissen zu können.

SI

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