Federer-Mania: Federer-Fans sind aus dem Häuschen
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Federer-ManiaFederer-Fans sind aus dem Häuschen

Roger Federer hat Fans in der ganzen Welt. Viele davon reisen extra nach Basel, um King Roger beim Heimspiel zu sehen. Was auffällt: Viele von ihnen sind Frauen.

von
Adrian Jäggi

In Basel grassiert zur Zeit das Roger-Federer-Fieber. Schon Stunden bevor der 17-fache Grand-Slam-Sieger seine Auftritte hat, warten Fans beim Hintereingang der St. Jakobs-Halle auf King Roger: für ein Autogramm, einen Blickkontakt oder einfach ein Hallo. «Wir warten manchmal bis zu fünf Stunden auf Roger, um ihn nach einem Training oder Match zu sehen», sagen Doris Löffel, Midori Schweizer und Giuseppina, alles Mitglieder des Fanclubs «fans4roger», der rund 750 Mitglieder zählt. «In meinen Ferien reise ich nur an Rogers Turniere», sagt Löffel, die seit 2005 im Fanclub ist.

Mit ihrem Hobby aber steht sie nicht alleine da. «Wir sind wie eine Familie», erklärt Doris Kording aus Hannover. Und selbst die Holländerin Renee Korpel hatte keine Mühe, im September während der Davis-Cup-Partie zwischen Holland und der Schweiz die Gäste zu unterstützen.

Viele Frauen sind da

Während sich die Roger-Fans – darunter sind augenfällig viele Frauen – die Zeit vor der Halle vertreiben, kommt Marco Chiudinelli vorbei. «Ihr wartet alle auf den Champion? Spätestens um 18 Uhr wird er da sein», sagt er augenzwinkernd. Das Warten ist für Sunita Sigtia aus Indien und Karen Wilson (USA) kein Problem. «Weil wir ihn lieben», sagen sie unisono. Die vierfache Grossmutter Wilson verliebte sich 2006 in Wimbledon in Roger. Und Sunita Sigtia – selbständige Textilfachfrau – liess sich als Liebesbeweis gar Rogers Initialen auf den Rücken tätowieren.

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Die Federer-Fans Karen Wilson und Sunita Sigtia (Video: 20 Minuten)

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