#Towelgate: Federer geht Djokovic an die Wäsche
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#TowelgateFederer geht Djokovic an die Wäsche

Das Duell zwischen Roger Federer und Novak Djokovic hatte es in sich. Nicht nur sportlich. Und so werden nicht nur die Winner, Quoten und Breakchancen analysiert.

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«Mit diesem Sieg habe ich nicht gerechnet», sagte Roger Federer nach dem 7:5, 6:2 gegen Novak Djokovic. Überrascht wurde am Dienstagabend auch der Serbe. Und das nicht nur von der makellosen Vorstellung Federers. Bereits vor der Partie rieb sich die Weltnummer 1 verwundert die Augen.

Als er vor seiner Spielerbank steht und sein Hab und Gut sortiert, hat Djokovic nicht seine, sondern die offzielle Frotteewäsche des Gegners vor sich liegen. Unverkennbar durch den Namen, den die Organisatoren des Saisonfinales auf die Wäsche der besten acht Akteure sticken lassen . Djokovics Reaktion, als er den Fauxpas entdeckt, kurz später realisiert und dann noch einmal überprüft: unbezahlbar (Video oben).

Psycho-Spielchen?

Die Erklärung ist simpel. Roger Federer marschierte am Dienstagabend als Erster in die Londoner O2-Arena und entschied sich für die rechte Seite. Das ist sein gutes Recht. «Ich habe mich für die gleiche Seite entschieden, auf welcher ich schon gegen Tomas Berdych Platz genommen hatte», so Federer nach der Partie gemäss dem «Daily Telegraph». «Ich habe die Halle zuerst betreten. Normalerweise hat derjenige die Wahl. Das sehe ich zumindest so.» Dennoch machen Spekulationen über ein mögliches «mind game» Federers, also eine Art Psycho-Spielchen, die Runde.

Davon wollen nach der Partie aber weder Federer noch Djokovic etwas wissen. «Die Wahl liegt beim Spieler», pflichtete der Serbe, Sportsmann durch und durch, dem Sieger bei. «Ich denke kaum, dass er auf Ärger aus war, ehe wir den ersten Ball schlagen konnten.» Trotzdem eine nette Randgeschichte.

Apropos Frotteewäsche: Hier noch ein Fundstück aus dem Hause Federer, das beim WM-Achtelfinal 2014 Schweiz gegen Argentinien Weltberühmtheit erlangte.

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