Wimbledon: Federer geniesst es auf seinem Lieblingsplatz
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WimbledonFederer geniesst es auf seinem Lieblingsplatz

Roger Federer bleibt in Wimbledon auch in seiner 3. Runde gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff ungefährdet. Der Schweizer gewinnt in drei Sätzen.

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lif

Federers Matchball zum souveränen Einzug in die vierte Runde. (Video: Tamedia/SRF)

In den ersten beiden Sätzen reichte dem Titelverteidiger jeweils ein Break - zum 4:2 respektive zum 6:5. Im dritten Durchgang bog er schon früh auf die Zielgeraden ein und liess schliesslich zum 5:2 noch ein weiteres Break folgen. Der 1,96 m grosse Deutsche liess Federer bei seinem Aufschlag nicht viele Chancen, doch diese nutzte der Schweizer zunächst konsequent. Erst im dritten Satz liess er einige Möglichkeiten verstreichen, da war die Partie aber im Prinzip bereits entschieden.

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Jubel auf dem Centre Court: Roger Federer steht nach einem souveränen Sieg gegen Jan-Lennard Struff in der vierten Runde.

Jubel auf dem Centre Court: Roger Federer steht nach einem souveränen Sieg gegen Jan-Lennard Struff in der vierten Runde.

AFP/Glyn Kirk
Federer zeigt in dieser Partie, dass er auch mit bald 37 Jahren noch schnell auf den Beinen ist.

Federer zeigt in dieser Partie, dass er auch mit bald 37 Jahren noch schnell auf den Beinen ist.

AFP/Glyn Kirk
Ratlos: Trotz mutigem Spiel findet der Deutsche kein Mittel gegen den Maestro.

Ratlos: Trotz mutigem Spiel findet der Deutsche kein Mittel gegen den Maestro.

kein Anbieter/AP Photo/Ben Curtis

In solchen Partien gegen gute Aufschläger immer besonders wichtig: Bei eigenem Service agierte Federer wie schon in den ersten beiden Runden äusserst souverän und liess gar nie Gefahr zu. «Es ist gegen diese 'Big Server' immer schwierig, einen Rhythmus zu finden», erklärte der 36-jährige Schweizer. «Deshalb fühlt man sich nie wirklich sicher.» Er sei deshalb sehr zufrieden mit seinem Spiel.

Federer fühlt sich wohl

Im Achtelfinal trifft er nun am Montag auf den als Nummer 22 gesetzten Franzosen Adrian Mannarino. Die Bilanz spricht ganz klar für den Schweizer. In fünf Partien - darunter einmal in der 2. Runde in Wimbledon - hat er nur einmal einen Satz abgegeben. Das war im vergangenen Herbst auf dem Weg zum Turniersieg an den Swiss Indoors. «Da war er nahe dran, mich zu schlagen», warnt Federer.

In Wimbledon fühlt er sich aber höchstwahrscheinlich noch wohler als in der heimischen St. Jakobshalle. «Ich geniesse jeden Match hier», schwärmte er jedenfalls nach dem Spiel. «Der Centre Court hier ist der speziellste Tennisplatz der Welt.»

(lif/sda)

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