Aktualisiert 29.06.2016 13:47

WimbledonFederer glückt der Auftakt mit etwas Mühe

Roger Federer steht in Wimbledon wie immer seit 2003 in der 2.
Runde. Der siebenfache Champion setzte sich mit 7:6, 7:6, 6:3 gegen Guido Pella durch.

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Freitag, 8. Juli 2016Grosse Enttäuschung bei Roger Federer. Der Maestro verliert den Halbfinal gegen Milos Raonic in fünf Sätzen 3:6, 7:6 (7:3), 6:4, 5:7, 3:6. Damit verpasst er den 11. Wimbledon-Final.

Freitag, 8. Juli 2016Grosse Enttäuschung bei Roger Federer. Der Maestro verliert den Halbfinal gegen Milos Raonic in fünf Sätzen 3:6, 7:6 (7:3), 6:4, 5:7, 3:6. Damit verpasst er den 11. Wimbledon-Final.

AFP/Leon Neal
Federer kommt im Entscheidungssatz zu Fall.

Federer kommt im Entscheidungssatz zu Fall.

/Adam Pretty
Er muss sich kurz behandeln lassen, kann danach aber weiter spielen.

Er muss sich kurz behandeln lassen, kann danach aber weiter spielen.

AP/Alastair Grant

Roger Federer startet mit einem hart erkämpften Dreisatz-Sieg gegen den Argentinier Guido Pella in sein 18. Wimbledon-Turnier. Federer brauchte sehr lange, bis ihm das erste Break gegen den südamerikanischen Sandplatz-Spezialisten Pella (ATP 52) gelang, der auf ATP- oder Grand-Slam-Level noch nie ein Spiel auf Rasen gewonnen hat. Erst mit der neunten Breakchance war der Basler zum 5:3 im dritten Satz erfolgreich.

Einen ungemütlicheren Abend ersparte er sich mit zwei sehr konzentrierten Leistungen in den beiden Tiebreaks, so dass er nie in Rückstand geriet. Nach 2:05 Stunden besiegelte Federer mit seinem zwölften Ass den Erfolg. In der 2. Runde wird er am Mittwoch noch klarer der Favorit sein. Er trifft auf den englischen Qualifikanten Marcus Willis, die Nummer 772 (!) der Welt.

Der 34-jährige Basler konnte nicht kaschieren, dass er nach seinen Verletzungen am Meniskus und am Rücken noch nicht wieder in Topform ist. Er agierte zumeist etwas zögerlich und hatte nicht richtig viel Zug in seinen Bällen. Insofern war der «Sandhase» Pella ein guter Auftaktgegner, um «sanft» ins Turnier einzusteigen. Der 26-jährige Linkshänder aus Bahia Blanca bei Buenos Aires, der im Februar in Rio de Janeiro erstmals in einem ATP-Final stand, konnte Federer bei dessen Aufschlagspielen nie gefährlich werden. Der Schweizer steigerte sich bei eigenem Service im Lauf der Partie und musste keinen Breakball abwehren. Mit etwas mehr Effizienz beim Verwerten seiner Chancen hätte er sich den Arbeitstag noch deutlich leichter machen können.

Vögele bereits ausgeschieden

Stefanie Vögele (WTA 101) hingegen scheiterte bereits in der Startrunde. Die Aargauerin unterlag der Serbin Jelena Jankovic (WTA 22) in nur 56 Minuten mit 2:6 und 2:6. (sda)

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