Aktualisiert 11.03.2018 13:04

ATP Indian Wells

Federer in Kalifornien vom Regen gestoppt

Der Weltranglistenerste führt in Indian Wells gegen Federico Delbonis beim Unterbruch 6:3, 2:2.

von
René Stauffer, Indian Wells
Da wurde noch gespielt: Roger Federer schlägt im Startspiel in Indian Wells gegen Delbonis eine Vorhand. (10. März 2018)

Da wurde noch gespielt: Roger Federer schlägt im Startspiel in Indian Wells gegen Delbonis eine Vorhand. (10. März 2018)

Keystone

Die Botschaft im bekannten Song von Albert Hammond, dass es im Süden Kaliforniens nie regne, traf für einmal nicht zu. Roger Federer wurde am Samstagabend Lokalzeit in Indian Wells schon vor der Partie gegen Federico Delbonis vom Regen gestoppt, die beiden mussten etwa eine Viertelstunde warten, bis die Linien getrocknet waren und das Spiel beginnen konnte. Als Federer 6:3, 2:2 führte, kam der Regen zurück. Die Partie wurde um 22.30 Uhr Lokalzeit vertagt und wird am späten Sonntagabend MEZ fortgesetzt, als dritter Match im Hauptstadion.

Federer hatte gegen den argentinischen Linkshänder Mühe, ins Turnier zu finden. Da er seinen einzigen Breakball zum 3:1 verwerten konnte, gewann er den ersten Satz aber trotz ungewohnt vieler Fehler. Gegen Delbonis (ATP 67) hat Federer die zuvor einzige Begegnung in Hamburg 2013 verloren.

Bereits ausgeschieden ist am grössten Turnier neben den vier Grand Slams Grigor Dimitrov. Der Weltranglistenvierte und Sieger des ATP-Finales von London unterlag dem 34-jährigen Spanier Fernando Verdasco 6:7, 6:4, 3:6.

29. Duell der Williams-Schwestern

Serena Williams schlug derweil im zweiten Spiel als Mutter und Ehefrau schon wieder eine Top-30-Spielerin, die Holländerin Kiki Bertens. Nach dem 7:6, 7:5 trifft die aus der Weltrangliste gefallene Rückkehrerin bereits wieder auf ihre Schwester Venus, gegen die sie 2017 im Melbourne-Final ihre letzte Partie vor der 14-monatigen Pause bestritten hatte. Es ist das 29. Duell der beiden auf der Profitour.

Erstmals hätten sie gegeneinander gespielt, als sie etwa acht und zehn waren, erzählte Serena, die 17:11 führt. Damals habe Venus sie geschlagen, aber weil sie so enttäuscht war, habe diese ihr die Siegestrophäe gegeben. «Das war sehr nett. Denn Niederlagen schmerzten mich schon immer sehr.»

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